Der Fußball sagt: Danke, Schiri

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Wolfgang Niersbach (DFB-Präsident)

Die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen brauchen unsere besondere Unterstützung und unseren Schutz. Ohne sie wären die rund 1,6 Millionen Fußballspiele im Jahr gar nicht erst möglich. Ohne sie gäbe es den flächendeckend geregelten Wettbewerb nicht. Das Engagement der vielen Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in Deutschland verdient höchste Anerkennung. Und wir sollten nicht nur Respekt vor ihrer Leistung haben, sondern auch vor dem jeweiligen Menschen dahinter.
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Herbert Fandel (Vorsitzender der Schiedsrichterkommission des DFB)

Als Vorsitzender der DFB-Schiedsrichterkommission bedanke ich mich sehr herzlich bei allen deutschen Schiedsrichtern. Ganz besonders bei den vielen Kolleginnen und Kollegen, die dafür sorgen, dass auf den Amateurplätzen Fußball gespielt werden kann. Ich weiß, mit welchem persönlichen Einsatz die Schiedsrichter an der Basis agieren. Ich habe meine Anfänge nicht vergessen und bin stolz auf die Leistungen, die unsere 80.000 Schiedsrichter Woche für Woche zeigen.
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Joachim Löw (Bundestrainer)

Es ist großartig, was die Schiedsrichter in Deutschland für den Fußball leisten. Nicht nur in den Profiligen, sondern vor allem auch im Amateurbereich auf den Plätzen der Region, wo junge Männer und Frauen, die wie wir den Fußball lieben, bei Wind und Wetter ehrenamtlich Spiele leiten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man aus der Emotion heraus oder im ersten Moment nicht immer mit den Entscheidungen der Schiedsrichter einverstanden ist. Aber: ohne Schiedsrichter gäbe es keine Spiele.
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Silvia Neid (Bundestrainerin)

Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter. Es ist nicht einfach, innerhalb von Sekundenbruchteilen eine Entscheidung zu treffen, die möglicherweise einen großen Einfluss auf das Spiel haben kann. Auch wenn es zwischen Trainern und Schiedsrichtern zuweilen unterschiedliche Meinungen gibt – es ist wichtig, sich gegenseitig zu respektieren.
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Franz Beckenbauer (Als Spieler Weltmeister 1974, als Trainer Weltmeister 1990)

Uns muss wieder stärker bewusst werden, dass der Schiedsrichter Teil unseres Spiels ist. Er ist der wichtigste Mann überhaupt, denn ohne ihn kann kein Spiel stattfinden. Dem Schiedsrichter und seinem schweren Job muss mit mehr Respekt begegnet werden. Vor allem am Spielfeldrand muss endlich Schluss sein mit dem ständigen Reklamieren. Und Attacken oder gar Gewalt gegen Schiedsrichter, das kann gar nicht sein. So was darf es nicht geben.
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Lothar Matthäus (Rekordnationalspieler)

Wegen der permanenten Kontrolle sind die Unparteiischen immer mehr unter Druck geraten. Mit ihren andauernden Beschwerden und dem Gestikulieren während des Spiels machen es Spieler und Trainer den Schieds- und Linienrichtern zudem nicht leichter. Das merken natürlich auch die Fans. Generell sollten wir uns in Deutschland mit mehr Respekt und Wertschätzung begegnen. Das gilt ganz besonders auch für den Schiedsrichter
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Berti Vogts (1996 mit Deutschland Europameister, heute Trainer von Aserbaidschan)

Vor einem halben Jahr hat ein Nationalspieler einen Schiedsrichter hier in Aserbaidschan bespuckt. Ich habe ihn vorläufig aus dem Nationalteam ausgeschlossen. Man muss den Schiedsrichtern Respekt entgegenbringen. Sie haben einen schweren Job und machen dabei weitaus weniger Fehler, als die Spieler und wir Trainer. Wenn dieser Respekt rüberkommt auf die Tribünen, dann bringen auch die Fans und die Öffentlichkeit den Schiedsrichtern mehr Achtung entgegen.
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Philipp Lahm (Kapitän der Nationalmannschaft)

Ich habe großen Respekt vor der Leistung der Schieds- und Linienrichter – und zwar von der Bundesliga bis in die unterste Kreisklasse. Sie müssen immer blitzschnell entscheiden, ob Foul oder nicht, ob Tor oder nicht. Das ist keine leichte Aufgabe. Die Schiedsrichter stehen genauso wie wir Spieler für 90 Minuten immer im Fokus. Und deshalb geht es nur zusammen.
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Karl-Heinz Körbel (Rekordspieler der Bundesliga, Eintracht Frankfurt)

Viele Schiedsrichter, die ich während meiner 20 Bundesliga-Jahre erlebt habe, sagen mir heute, was das früher für schöne und ruhige Zeiten waren. Sie haben recht. Der Job ist sehr schwer geworden, auch wegen der Fernseh- und Video-Überwachung. Und: Der bisweilen fehlende Respekt an der Spitze ist ein schlechtes Vorbild. Ich merke das als Jugendtrainer oft. Doch wer bei mir den Schiedsrichter anmacht, muss das nächste Trainingsspiel leiten. Dann ist der auf einmal ganz klein – und wird sogar einsichtig.
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Willi Landgraf (Rekordspieler der 2. Bundesliga)

Als jemand, der als aktiver Spieler häufig auf dem Platz angeeckt ist, möchte ich mich besonders herzlich bei den Schiedsrichtern bedanken. Ohne Schiris würde es keinen fairen Sport geben! Sie haben einen sehr schwierigen Job, stehen enorm unter Druck und auf den Rängen sitzen jedes Wochenende Tausende von Leuten, die glauben, alles besser zu wissen. Doch eines darf man nie vergessen: entscheidend ist das Zwischenmenschliche und der gegenseitige Respekt.
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Robert Wulnikowski (Kickers Offenbach, Rekordspieler 3. Liga)

Ganz klar, Spieler und Schiedsrichter sollten sich immer mit Respekt begegnen - auch wenn es mitten im Geschehen mit Puls 180 manchmal schwer sein kann. Schiedsrichter müssen in kürzester Zeit wichtige Entscheidungen treffen. Ich schätze an Schiedsrichtern, wenn sie Ruhe ins Spiel bringen, sodass sich die Gemüter nicht erhitzen. Als Spieler hilft man dem Schiedsrichter am besten, indem man dessen Entscheidungen akzeptiert.
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Knut Reinhardt (Champions-League-Sieger mit Dortmund, heute Jugend-Trainer beim Hombrucher SV)

Ohne Schiedsrichter kann kein Fußballspiel stattfinden! Wer schon mal ein Spiel geleitet hat, und sei es im Jugendbereich, der weiß, wie schwierig dies sein kann. Schiedsrichter müssen ihre Emotionen im Griff behalten, dem Regelwerk folgen, sich auf unterschiedlichste Charaktere einlassen und einwirken, um somit einen reibungslosen Spielablauf zu gewährleisten. Diese Höchstleistung kann nicht genug gewürdigt werden!
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