Gesichter der 3. Liga

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Es kann ein ehemaliger Nationalspieler sein. Oder ein Talent. Oder ein Trainer. Oder ein Urgestein. Die 3. Liga hat in ihrer fünften Saison eine Menge Charakterköpfe zu bieten, Figuren und Protagonisten, die ihren Vereinen und der Liga Profil verleihen. Sie sind die "Gesichter der 3. Liga". DFB.de stellt sie jeden Freitag in einer Serie vor.

Saison 2012/2013

Alexander Krük (VfL Osnabrück)

Alexander Krük vom Drittligisten VfL Osnabrück hat ein großes Ziel: seine Freundin Julia am 1. Juni als künftiger Zweitligaspieler zu heiraten. Die Hürde, die der 26 Jahre alte Außenbahnspieler und der VfL in zwei Relegationsspielen überwinden müssen, heißt ausgerechnet Dynamo Dresden. mehr

Simon Zoller (VfL Osnabrück)

Es sind turbulente Tage in Osnabrück. Trainer Claus-Dieter Wollitz ist weg, die Chance auf den direkten Aufstieg auch. Platz drei und die Relegation zur 2. Bundesliga sind für den VfL nur noch mit Schützenhilfe möglich."Als Spieler versucht man, diese ganzen Dinge im Umfeld nicht an sich heranzulassen", sagt Simon Zoller. mehr

Sven Schimmel (SV Wehen Wiesbaden)

Fußballprofis wird gerne eine eindimensionale Lebensweise nachgesagt. Abseits des Platzes, so der Vorwurf, würden häufig andere Interessen und Talente fehlen. Sven Schimmel vom SV Wehen Wiesbaden gehört sicher nicht zu dieser Kategorie. Der 23-Jährige macht in seiner Freizeit Musik - und das äußerst erfolgreich. mehr

Koen van der Biezen (Karlsruher SC)

Die falsche Neun ist für Koen van der Biezen keine Option. Der Niederländer ist ein echte Neun, ein echter Mittelstürmer. Wuchtig. 1,93 Meter groß. Torgefährlich. Einer, der im Strafraum dahin geht, wo das Leben tobt. So wie zuletzt beim 4:1 seines Karlsruher SC gegen den Chemnitzer FC, als ihm zwei Tore gelangen. Beide in Torjägermanier. mehr

Elton da Costa (Darmstadt 98)

Eigentlich sollte es Spanien sein. Die Kultur. Das Wetter. Die Spielweise. Bot sich alles an für einen Brasilianer. Zweimal flog Elton da Costa zum Probetraining nach Spanien. Als es zum zweiten Mal nicht mit einem Vertrag geklappt hatte, reiste er nach Deutschland weiter, um dort vorzuspielen. Da Costa war damals 17 Jahre alt. Heute ist er 33 und immer noch hier. mehr

Tom Weilandt (Hansa Rostock)

Eigentlich ist sein Name Tom. Gerufen wird er auf dem Fußballplatz "Hille". Schon seit der D-Jugend. So ist das, wenn der Vater eine Vereinslegende beim FC Hansa Rostock ist. So ist das, wenn man Tom Weilandt heißt und der Sohn vom inzwischen 46-jährigen Hilmar Weilandt ist. mehr

Marcel Heller (Alemannia Aachen)

Einfach ist es für Marcel Heller nicht. Schon seit Jahren nicht. Als die Saison losging, hatte der 27-Jährige, der für Eintracht Frankfurt in der Bundesliga gespielt hat, nur einen Wunsch: mal ein Jahr ohne gravierende Probleme erleben. Soll heißen: Ohne großes Theater. Und vor allem ohne nennenswerte Verletzungen. mehr

Daniel Ziebig (Hallescher FC)

Seit gut drei Monaten spielt Daniel Ziebig leihweise beim Halleschen FC. Mannschaften wie SV Babelsberg 08, SV Wehen Wiesbaden und der 1. FC Heidenheim sind die alltäglichen Gegner. "Es gibt viele Mannschaften, die auch in dieser Liga richtig gut kicken können", sagt der 30-Jährige, fügt dann aber hinzu: "Die individuelle Klasse war in der Bundesliga natürlich eine andere." mehr

Sahr Senesie (Wacker Burghausen)

Sahr Senesie zählte einmal zu den vielversprechendsten Nachwuchsspielern Deutschlands. Der Stürmer durchlief die U-Nationalmannschaften des DFB, spielte an der Seite von Lukas Podolski und Mario Gomez. Während Gomez und Podolski längst internationale Fußballstars sind, verlief seine Karriere etwas anders. Verletzungen haben ihn oftmals zurückgeworfen. Aktuell spielt er beim SV Wacker Burghausen in der 3. Liga - und macht einen rundum glücklichen Eindruck. mehr

Vincenzo Marchese (Stuttgarter Kickers)

Vincenzo Marchese ist ein Spätberufener. Woche für Woche hat er es in der 3. Liga beim Gegner mit Spielern zu tun, die schon Bundesliga- oder Zweitligaluft geschnuppert haben. Er trifft auf Talente, die mit Macht nach oben drängen. Marchese selbst musste 29 Jahre alt werden, um sein Debüt in einer Profiliga zu feiern. mehr

Michael Stegmayer (SV Darmstadt 98)

Sein größter Förderer war Weltmeister. Klaus Augenthaler machte Michael Stegmayer zum Bundesligaspieler. In der Saison 2006/2007 war es, beim VfL Wolfsburg. Elfmal kam Stegmayer zum Einsatz, das Talent, das vom FC Bayern München gekommen und dort mit den A-Junioren Deutscher Meister geworden war. mehr

Matthew Taylor (Preußen Münster)

Hollywood. Das sind Stars und Sternchen, das ist Glamour, das ist großes Kino – und auch ein bisschen Fußball. Preußen Münsters Stürmer Matthew Taylor hat mal bei Hollywood United gekickt. Nebenbei, hier und da ein Benefizspiel, rein aus Spaß. Sportlich nichts Bemerkenswertes für einen wie Taylor. mehr

Soufian Benyamina (VfB Stuttgart II)

Mehr als drei Wochen ist es her, seit Soufian Benyamina in der 3. Liga zum letzten Mal getroffen hat. Der Grund dafür ist weder Formschwäche noch fehlendes Abschlussglück oder eine Verletzung. Der Grund ist das Wetter. Seit dem 5. Februar hat der VfB Stuttgart II kein Punktspiel mehr bestritten, ein Ausfall reihte sich an den nächsten, die Schwaben hinken einigen Teams bereits vier Partien hinterher. mehr

Anton Fink (Chemnitzer FC)

Keiner trifft in der 3. Liga so regelmäßig wie Anton Fink. In dieser Saison sind es schon wieder 15 Tore nach 25 Spielen. Insgesamt hat der Stürmer des Chemnitzer FC in 95 Partien 52-mal eingenetzt. Ergibt einen bemerkenswerten Durchschnitt von 0,55 Toren pro Spiel. Und ergibt Platz eins in der ewigen Torjägerliste der 3. Liga. „Natürlich bin ich darauf ein bisschen stolz“, sagt Fink. mehr

Sergej Evljuskin (SV Babelsberg 03)

Sergej Evljuskin stand eine Stufe über Mesut Özil. Über Mats Hummels, Jerome Boateng, Benedikt Höwedes. Sergej Evljuskin war die Nummer eins, als es um den Titel des besten deutschen Jugendfußballers seines Jahrgangs ging. Und das gleich zweimal. 2005 und 2006 bekam er die Fritz-Walter-Medaille in Gold verliehen. mehr

Marc Schnatterer (1. FC Heidenheim)

Seine persönliche Statistik interessiert Marc Schnatterer vom 1. FC Heidenheim 1846 allenfalls am Rande. Dass der Offensivspieler mit den markanten rotblonden Haaren mit zwölf Saisontreffern und elf Vorlagen zu den torgefährlichsten und effektivsten Akteuren der 3. Liga gehört - geschenkt! mehr

Fabian Klos (Arminia Bielefeld)

Sein persönliches Saisonziel hat Fabian Klos schon erreicht. Mehr Tore als in der vergangenen Saison wollte er erzielen. Da waren es zehn Treffer in 33 Spielen. Jetzt, in seinem zweiten Jahr in der 3. Liga, sind es nach 21 Partien bereits 14. Ergibt Platz eins in der Torjägerliste. . Für den Goalgetter von Arminia Bielefeld Grund genug, sich auf dem richtigen Weg zu sehen, aber keinerlei Grund, es nun ruhiger angehen zu lassen. mehr

Timo Staffeldt (VfL Osnabrück)

24-mal ist der gebürtige Heidelberger für den KSC in der Bundesliga aufgelaufen, 128 Einsätze hat er in der 2. Bundesliga absolviert. Er hat in Karlsruhe einen Aufstieg und zwei Abstiege erlebt. Nach dem zweiten war das Kapitel KSC beendet, im vergangenen Sommer wechselte Staffeldt nach Osnabrück. Dort will er seine Profibilanz der Ab- und Aufstiege ausgleichen. mehr

Youssef Mokhtari (Wacker Burghausen)

Die Frage nach dem Ende der Karriere kontert Youssef Mokhtari von Wacker Burghausen mit einem Schmunzeln und einer Gegenfrage. "Wie lange hat Lothar Matthäus gespielt?" Der deutsche Rekordnationalspieler war 39, als er seine letzte Partie als Profi bestritt. Mokhtari feiert am 5. März seinen 34. Geburtstag, so gesehen hat er noch über fünf Jahre Zeit. mehr

Tobias Schweinsteiger (SpVgg Unterhaching)

Das gab es noch nie. Wenn Drittligist SpVgg Unterhaching am Sonntag den großen Nachbarn FC Bayern München zu einem Testspiel empfängt, dann könnte Hachings Rückkehrer Tobias Schweinsteiger zum ersten Mal überhaupt im direkten Duell auf seinen "kleinen" Bruder Bastian, den berühmten Bayern-Star und 97-maligen Nationalspieler, treffen. mehr

Leonardo Bittencourt (Borussia Dortmund II)

Der 19-Jährige gilt als eines der größten deutschen Talente, auch die Bayern wollten ihn. Doch nach einem Gespräch mit den BVB-Verantwortlichen um Trainer Jürgen Klopp wollte er nur noch eins: zum BVB. Im Sommer wechselte er für 2,7 Millionen Euro vom Zweitligisten Energie Cottbus zum Deutschen Meister, wo er bislang vor allem bei der zweiten Mannschaft. mehr

Sven Sökler (1. FC Saarbrücken)

Auch Sven Sökler hat früher als Kind gerne mal geweint. Aber seine Mutter wusste genau, wie sie ihren Sohn wieder friedlich stimmen kommen – nicht mit einem Schnuller, nicht mit gutem Zureden, sie musste ihm nur einen Ball in die Hand geben. "Schon damals war ich verrückt danach, das erzählt sie mir immer wieder gerne", sagt Sökler heute, gut 28 Jahre später. mehr

Darko Horvat (Hallescher FC)

Mit 39 Jahren ist Darko Horvat der älteste Spieler der 3. Liga. Allzu gerne wird er daran nicht erinnert. "Das bedeutet, dass sich meine Karriere dem Ende zuneigt", sagt der Torwart des Halleschen FC: "Ich warte noch zwei Monate, ob der Verein mir ein neues Angebot unterbreitet. Aber vermutlich wird das meine letzte Saison sein", fügt der Kroate hinzu. mehr

Florian Niederlechner (SpVgg Unterhaching)

Es war ein außergewöhnliches Erlebnis, ein Höhepunkt, ein großartiger Moment. Florian Niederlechner muss gar nicht lange überlegen, um die richtigen Worte zu finden: "Drei Tore in einem Spiel, in einer Halbzeit, ein echter Hattrick. Das ist wirklich etwas Besonders. Für mich war es doppelt toll, weil es das erste Mal in meiner Profikarriere war." mehr

Peter Vollmann (SV Wehen Wiesbaden)

Jedes Jahr das gleiche Spiel. Im Hause Vollmann wird bereits zwei Tage vor Weihnachten gefeiert. Peter Vollmann hat Geburtstag, der 55. ist es diesmal. Seit über 20 Jahren ist Vollmann jetzt Trainer, bei 15 Vereinen hat er in dieser Zeit gearbeitet. Er war in Ghana tätig, in Südafrika, Zypern, kurzzeitig im Irak. Da könnte man meinen, dass er so ziemlich alles erlebt hat. mehr

Smail Morabit (Rot-Weiß Erfurt)

Nach Smail Morabit vom Drittligisten Rot-Weiß Erfurt könnte man die Uhr stellen. In der Regel ist der 24-Jährige als einer der Ersten beim Training anzutreffen. Eine "Punktlandung" hat der Stürmer auch mit seinen Erfurtern hingelegt. Sieben Zähler hatte Trainer Alois Schwartz aus drei Partien gefordert. Ein Plan, der vor allem dank zweier Treffer und einer Vorlage von Morabit exakt aufging. mehr

Patrick Platins (Arminia Bielefeld)

Auch wenn er nicht richtig dabei war: Patrick Platins darf sich Deutscher Meister nennen. In der Saison 2008/2009 war er die Nummer drei im Wolfsburger Tor, als der VfL überraschend den Titel holte. Vielleicht darf sich Platins nächsten Sommer auch Zweitligaaufsteiger nennen. Diesmal als Nummer eins, diesmal mit Arminia Bielefeld. mehr

Rani Khedira (VfB Stuttgart)

Die Sache mit dem Namen begleitet ihn seit der U 13. Khedira. Nicht Sami Khedira. Nein, Rani Khedira. Sieben Jahre liegen zwischen den beiden Brüdern. Sami ist Nationalspieler, er stand im Halbfinale der WM und EM, wurde Deutscher Meister mit dem VfB Stuttgart, spielt für Real Madrid. Wenn man der jüngere Bruder eines solch bekannten Profis und ebenfalls Fußballer ist, wird genauer hingeschaut. mehr

Marcel Ziemer (1. FC Saarbrücken)

Für seine Familie und den Fußball ist Marcel Ziemer vom Drittligisten 1. FC Saarbrücken kein Weg zu weit. Fast täglich pendelt der 27-jährige Stürmer die rund 125 Kilometer zwischen seiner Heimatstadt Worms und seinem Arbeitsplatz, dem Trainingsgelände in Saarbrücken. "Das ist halb so wild und lässt sich recht gut miteinander vereinbaren", sagt Ziemer, der sich als "Familienmensch" bezeichnet. mehr

Assimiou Touré (SV Babelsberg 03)

Als Assimiou Touré über den schlimmsten Moment seines Lebens spricht, redet er plötzlich leiser. Er habe das alles gut verkraftet, er habe keine Albträume mehr, er müsse kaum noch daran denken. Aber natürlich könne er sich noch an jedes Detail erinnern – und zwar ganz genau. An die Schüsse von beiden Seiten, an die dabei getöteten Kollegen, an das Glück, das er in diesem Moment hätte. mehr

Manuel Fischer (SpVgg Unterhaching)

Den 12. Dezember 2007 wird Manuel Fischer nicht mehr vergessen, nie mehr. Es war ein Mittwoch, knapp zwei Wochen noch bis Weihnachten. Der Stürmer war zu jenem Zeitpunkt 18 Jahre alt und stand beim VfB Stuttgart unter Vertrag. Und an diesem Tag hat er sein erstes Pflichtspiel für die Profis absolviert – nicht gegen irgendeinen Gegner, nicht in irgendeinem Wettbewerb, nicht in irgendeinem Stadion. Gegen den FC Barcelona, in der Champions League, im Estadio Nou Camp. mehr

Claus-Dieter Wollitz (VfL Osnabrück)

Das öffentliche Bild des Claus-Dieter Wollitz, seit Spielertagen "Pele" genannt, ist eng mit Emotionen verbunden. Wollitz, der ausgelassen jubelt. Wollitz, der tobt, schreit, Zähne fletscht. Wollitz, der niedergeschlagene Spieler in den Arm nimmt. Wollitz, der auch mal bei laufender Kamera Tränen in den Augen hat. Wollitz, dem Stress, Freude oder Wut ins Gesicht gemeißelt scheinen. mehr

Felix Luz (Wacker Burghausen)

Drei Tore in sechs Spielen und das sogar noch mit angezogener Handbremse: Felix Luz hat sich bei Wacker Burghausen auf Anhieb zu einem Erfolgsgaranten entwickelt. Ende August war der 30 Jahre alte Stürmer zu den Bayern gewechselt. Seitdem absolvierte er sechs Einsätze, Burghausen holte in dieser Zeit 13 von 18 möglichen Punkten und mischt im oberen Tabellendrittel mit. mehr

Robert Wulnikowski (Kickers Offenbach)

Ja, ein bisschen stolz ist er auf den Rekord. 158 Spiele. Keiner hat mehr gemacht in der 3. Liga. Allzu viel einbilden mag sich Robert Wulnikowski aber nicht auf diese Zahl. "Sie ändert nichts daran, dass meine Leistung Woche für Woche stimmen muss", sagt der Torwart von Kickers Offenbach. Außerdem erinnert ihn die 158 an eine andere Zahl, die 56. So häufig kam er in der 2. Bundesliga zum Einsatz. mehr

Maik Wagefeld (Hallescher FC)

Etwas mehr als ein Jahr ist es her, seit es Maik Wagefeld zum Halleschen FC verschlug. Auf Anhieb war der Mittelfeldspieler Leistungsträger, Führungsfigur und Erfolgsgarant. "Ich war erst skeptisch, ob es richtig war, in die 4. Liga zu gehen", gibt Wagefeld zu. Mittlerweile ist er Kapitän, Halle ist in der 3. Liga, und Wagefeld weiß: Es war richtig. mehr

Amaury Bischoff (Preußen Münster)

Amaury – der Name ist im deutschen Profifußball einzigartig. So wie Amaury Bischoff, der mit 25 Jahren in seinem Fußballerleben schon viel erlebt hat. Der erste Teil seines Vornamens stammt vom Gothischen "amals", was "tüchtig, tapfer" bedeutet. Der zweite Teil geht aufs Althochdeutsche "rihhi" zurück, was für "reich", "mächtig" oder "der Herrscher" steht. mehr

Marco Engelhardt (Rot-Weiß Erfurt)

Zurück zu den Wurzeln, zurück in der Heimat, zurück im Fußball – Marco Engelhardt ist wieder dort, wo alles begonnen hat. Im Osten, in Thüringen, bei Rot-Weiß Erfurt. Seit der vergangenen Winterpause steht der Mittelfeldspieler bei jenem Klub unter Vertrag, für den er bereits als Jugendlicher von 1994 bis 2001 das Trikot getragen hat. mehr

Marco Grüttner (Stuttgarter Kickers)

Es gibt schönere Nächte. Um 4.30 Uhr war Marco Grüttner gestern endlich zu Hause. Ohne Tore, ohne Punkte. Nach dem Aufstehen musste der Stürmer der Stuttgarter Kickers lesen, dass er das Duell der Torjäger gegen Fabian Klos verloren habe. Der Bielefelder hatte das entscheidende 1:0 erzielt. Natürlich hat sich Grüttner geärgert. mehr

Rico Benatelli (Borussia Dortmund II)

Frank Benatelli ist eine kleine Legende beim VfL Bochum. 192-mal hat er für den VfL in der Bundesliga gespielt, an der Seite großer Legenden wie "Ata" Lameck, Heinz Knüwe, Ralf Zumdick, Stefan Kuntz oder Uwe Leifeld. Rico Bentatelli ist noch keine Legende. Der Sohn von Frank Benatelli ist erst 20 und startet gerade mit Borussia Dortmund II durch. mehr

Wolfgang Wolf (FC Hansa Rostock)

Für Wolfgang Wolf war schon im Kindesalter klar, wohin sein Weg einmal führen soll. Der Trainer des Drittligisten Hansa Rostock wollte ins Fußballgeschäft. "Das war immer mein Herzenswunsch", so der 54-Jährige: "Ich habe mich schon häufiger gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn es mit dem Fußball nicht geklappt hätte. Dann hätte ich bestimmt trotzdem irgendetwas im Sport gemacht." mehr

Toni Wachsmuth (Chemnitzer FC)

Wenn ein Fußballspiel erst einmal läuft, dann haben die Trainer meist nur noch geringe Einflussmöglichkeiten. Sie sind darauf angewiesen, dass die Führungsspieler in ihrem Sinne handeln und vor allem in Schwächephasen der Mannschaft wertvollen Halt geben. So ist auch Toni Wachsmuth in Chemnitz gefordert. mehr

Albert Streit (Alemannia Aachen)

Der eine oder andere Leser des Fachmagazins kicker dürfte seinen Augen nicht getraut haben. Seite 56, unter der dick gedruckten rot-weißen Überschrift "Spieler des Tages in der 3. Liga" prangt das Foto von Alemannia Aachens Albert Streit.Ausgerechnet Streit, der in den vergangenen Jahren regelmäßig mit Negativschlagzeilen in Verbindung gebracht worden war. mehr

Hakan Calhanoglu (Karlsruher SC)

Beim 2:2 des Karlsruher SC am vergangenen Wochenende beim 1. FC Heidenheim zum Auftakt der 3.Liga hat Hakan Calhanoglu direkt eindrucksvoll gezeigt, warum fast die Hälfte aller Bundesligisten den Mittelfeldspieler des KSC lieber heute als morgen verpflichten würde. Aber was macht der Deutsch-Türke? Gehen oder bleiben? mehr

Michael Thurk (1. FC Heidenheim)

Er ist einer der Stars der 3. Liga: Michael Thurk vom 1. FC Heidenheim zählt trotz seiner 36 "Lenzen" noch nicht zum alten Eisen. "Das Kribbeln ist immer noch da", sagt der Bundesliga-erfahrene Stürmer: "Ich freue mich tierisch darauf, dass es wieder um Punkte geht. Unser Ziel ist es, uns gegenüber der abgelaufenen Saison zu verbessern." Heißt im Klartext: Thurk will mit Heidenheim nach oben. mehr
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