50 Jahre Bundesliga

Seiteninhalt drucken

 


 

Ein rundes Jubiläum steht für Europas erfolgreichste Liga kurz bevor. Pünktlich startet DFB.de eine neue Serie. In „Eine Erfolgsgeschichte: 50 Jahre Bundesliga“ fasst DFB.de-Autor und Historiker Udo Muras noch einmal alle bisherigen Spielzeiten der deutschen Eliteklasse zusammen.

 

Saison 2011/2012

Die vergangene Saison gab sich alle Mühe, unvergesslich zu bleiben. Wohl selten hatten die Fans so viel Gesprächsstoff. Sie staunten und applaudierten dem Titelverteidiger Borussia Dortmund, der zwischenzeitlich acht Punkte hinter den Bayern lag, aber dank einer Super-Serie von 28 Spielen ohne Niederlage erneut am 32. Spieltag Meister wurde. mehr

Saison 2010/2011

Natürlich hatten die Konkurrenten der Bayern insgeheim gehofft, dass sich das Gesetz der noch ziemlich kleinen Serie bestätigen würde: nach großen Turnieren war der Rekordmeister zuvor zweimal in Folge leer ausgegangen; 2006/07 und 2008/09 kamen die Nationalspieler nur schwer aus den Startlöchern. Und da die Bayern bei der WM zwölf Spieler hatten, erschienen die Hoffnungen nicht unbegründet. mehr

Saison 2009/2010

Der Retter kam kurz vor Toresschluss. Arjen Robben wurde von Real Madrid nach München geholt. Der fünfte Trainer in vier Jahren hatte nicht gerade einen glücklichen Start gehabt, präzise war es der schlechteste seit 43 Jahren. Nach zwei Unentschieden verloren die Bayern sogar bei Aufsteiger Mainz. Louis van Gaal im August 2009 – ein Holländer in Not. Dann also kam Landsmann Robben. mehr

Saison 2008/2009

Eigentlich gilt er nicht als ein Mann, der Emotionen zeigt. Aber als Felix Magath mit der Meisterschale in der Hand Abschied von den Fans nahm, da wollen Augenzeugen ein paar Tränchen gesehen haben. "Ihr macht es mir schwer. Nirgendwo war es so schön wie hier!" Magath war schon fast überall, aber ein solches Fußball-Wunder wie 2009 in Wolfsburg hatte auch er noch nicht vollbracht. mehr

Saison 2007/2008

Das Jahr ohne Titel stachelte den Ehrgeiz des Rekordmeisters Bayern München an und als die Saison am 10. August begann, hatten sie schon zwei. Der eine war inoffiziell, der andere nur ein Titelchen, aber beide hatten sie Signalwirkung: mit der Investition von rund 70 Millionen Euro wurden die Bayern im Sommer 2007 Transfer-Meister, nie hat ein Bundesligist mehr Geld für Spieler ausgegeben. mehr

Saison 2006/2007

Die Saison nach der Heim-Weltmeisterschaft, die für den Fußball in Deutschland ein Geschenk war, begann merkwürdig zäh. Niemand stach heraus oder setzte sich gar ab. Am siebten Spieltag stürzte Hertha BSC vom ersten auf den neunten Platz, es war die engste Tabelle aller Zeiten. mehr

Saison 2005/2006

Die 43. Saison stand im Zeichen der Vorfreude auf das krönende Ende, der Weltmeisterschaft in Deutschland. Die Bundesliga hatte sich für das Großereignis hübsch gemacht, gleich in elf der 18 Bundesliga-Stadien würden WM-Partien stattfinden, hinzu kam das Leipziger Zentralstadion. mehr

Saison 2004/2005

Am 25. Spieltag deutete absolut nichts darauf hin, dass es letztlich wieder ein ganz normaler Saisonabschluss werden sollte. Denn an diesem 13. März, es war ein Sonntag, zirkelte der Brasilianer Lincoln einen Freistoß, der zu diesem Wochentag passte, in den Winkel des Bayern-Tores. mehr

Saison 2003/2004

Als die Überflieger wieder Bodenhaftung hatten, griff der Trainer des Jahres zur Kamera. Den Moment galt es festzuhalten, da 20.000 Fans Werder Bremen am 8. Mai 2004 auf dem Flughafen empfingen. Es war schon die vierte Meisterschaft der Hanseaten, aber diesmal übertraf die Begeisterung alles, passend zum Boom um die Bundesliga. mehr

Saison 2002/2003

Nur einmal fielen weniger Tore als 2002/03 und nie wurde der Meistertitel früher vergeben. Am 30. Spieltag hatte Ottmar Hitzfeld seine Bayern schon zum vierten Mal in nunmehr fünf Dienstjahren aufs Sieger-podest gehievt. Für seine Ära galt: Entweder machten es die Bayern unerträglich spannend oder unerträglich langweilig. mehr

Saison 2001/2002

So spannend wie im Vorjahr konnte es nicht mehr werden, aber dass drei Spiele vor Schluss schon die Luft raus sein würde – das wollte auch niemand. Doch nach Borussia Dormunds Niederlage in Kaiserslautern lag Bayer Leverkusen mit fünf Punkten und 16 Toren – also quasi sechs – vorne. mehr

Saison 2000/2001

Bereits nach der Vorrunde war sicher, dass diese Saison zu allen Jubiläen wieder aus der Schublade gezogen werden würde. Zunächst aus unerfreulichem Anlass. Es waren triste Herbst-Tage für den deutschen Fußball, der Schlagzeilen machte, die es in die Hauptnachrichten schafften. mehr

Saison 1999/2000

Schon in seiner ersten Bundesliga-Saison war Michael Ballack Meister geworden, doch den Durchbruch hatte er unter Otto Rehhagel in Kaiserslautern nie so ganz geschafft. So nahm er im Sommer 1999 liebend gern das Angebot von Bayer Leverkusen an, wo der vor Ehrgeiz brennende Trainer Christoph Daum noch immer von der Meisterschale träumte. mehr

Saison 1998/1999

Das Meisterschaftsrennen war das langweiligste aller Zeiten. Bayern München marschierte vorneweg und alle, alle applaudierten. In die Winterpause gingen sie bereits mit acht Punkten Vorsprung und die verdoppelte das Star-Ensemble des neuen Trainers Ottmar Hitzfeld fast noch. Mit 15 Zählern Vorsprung, einem neuen Bundesligarekord, liefen die Bayern ins Ziel ein. mehr

Saison 1997/1998

Die Karriere von Otto Rehhagel war schon voller Merkwürdigkeiten und Superlativen, als er 1996 zum Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ging. Dass er sofort den Wiederaufstieg schaffte, war zwar ehrenwert, aber programmgemäß. Doch was dann folgte, galt als unvorstellbar. Rehhagel führte den Aufsteiger schnurstracks zur Deutschen Meisterschaft. mehr

Saison 1996/1997

Nach zwei Jahren ohne Meistertitel wählten die Bayern die Parole "Zurück in die Zukunft" und holten Giovanni Trapattoni zurück. Sehr zur Freude der Mannschaft. Der Italiener, 1995 vorerst gescheitert, wollte in besserer Erinnerung bleiben, als mit Bayern Platz sechs erreicht zu haben. mehr

Saison 1995/1996

Das Jahr der Zäsuren endete tränenreich. Im Sommer 1995 begann in der Bundesliga eine neue Punktrechnung, für Siege gab es fortan drei Zähler, Unentschieden verloren wesentlich an Bedeutung. Das schienen nicht alle begriffen zu haben, der Versuch das Spiel attraktiver zu machen, ging zunächst nach hinten los. mehr

Saison 1994/1995

Auch wenn die Nationalmannschaft bei der WM in den USA ihren Titel verlor und im Viertelfinale scheiterte – die Bundesliga war plötzlich gefragter denn je. Das ließ sich nicht nur an den Zuschauerzahlen ablesen, die einen absoluten Rekord auswiesen: 27.702 Menschen sahen ein durchschnittliches Bundesligaspiel. mehr

Saison 1993/1994

Nach der Vorrunde war der FC Bayern Zweiter, nur Zweiter hinter Herbstmeister Frankfurt, der einen Startrekord aufgestellt hatte. Im Überschwang der Hochgefühle rief Eintracht-Trainer Toppmöller im Herbst "Bye, Bye Bayern" und ließ einen Steinadler in der Kabine steigen. Am Ende triumphierten dann aber doch die Münchner. mehr

Saison 1992/1993

Die Bundesliga brach in ein neues Zeitalter auf. Die Goldgräber-Stimmung, die durch die Wiedervereinigung schon ausgebrochen war, wurde noch potenziert. Die TV-Einnahmen verdoppelten sich auf 165 Millionen D-Mark. Das lag an der neuen Konkurrenzsituation durch die Privatsender. mehr

Saison 1991/1992

Dass es eine einzigartige Saison werden würde, stand schon vorher fest. Die deutsche Einheit ließ die Bundesliga wachsen. Wenn auch nur für ein Jahr durften 20 Mannschaften mitspielen, drei Absteiger wurden durch fünf Aufsteiger ersetzt. Darunter die beiden Ersten der Oberliga Nordost der ehemaligen DDR – Meister Rostock und Dresden. mehr

Saison 1990/1991

Die Meisterschaft war den Bayern mittlerweile zu wenig, selbst ein Hattrick wäre für sie nichts Besonderes mehr gewesen. Und so rief Trainer Jupp Heynckes am 12. Mai 1990: "Im vergangenen Jahr habe ich euch versprochen, den Titel wieder nach München zu holen, nun verspreche ich euch für das nächste Jahr den Europapokal". mehr

Saison 1989/1990

Der Ausgang der vergangenen Saison konnte Christoph Daum nicht entmutigen. Kölns junger Trainer kündigte an, dass die Bayern nun "schon vom ersten Spieltag an unseren Atem spüren". Die Bayern sahen es locker, hatten sie den Kölnern Weltklasse-Verteidiger Jürgen Kohler abgeworben und sich für zehn Millionen D-Mark verstärkt. mehr

Saison 1988/1989

Nur kurz sonnten sich die Bremer auf dem Gipfel, ihr Meisterstück blieb Episode. Das machten die Bayern im Spiel-Jahr nach der Heim-EM, das nach der kürzesten Sommerpause überhaupt schon am 23. Juli begann, deutlich. Sie blieben in den ersten 23 Spiele ungeschlagen, scheinbar ein Rekord für die Ewigkeit – bis ihn Jupp Heynckes selbst überbot. mehr

Saison 1987/1988

Sie nannten ihn schon hämisch Otto den Zweiten. Das Bild war ein bisschen schief, denn der mittelalterliche Kaiser aus dem Hause der Ottonen war ja schließlich, wenn auch nach gewisser Wartezeit, anno 973 an die Macht gekommen. Nun, im 25. Bundesliga-Jahr, war auch Otto Rehhagel endlich König – der Bundesliga. mehr

Saison 1986/1987

Zum Abschied gab er sein letztes Hemd und auch die Hose flog in den Fan-Block. Udo Lattek verließ die Bundesliga an jenem 17. Juni 1987 als fast nackter und doch unendlich erfolgreicher Mann. Er schaffte als erster und noch immer einziger Trainer überhaupt zwei Meister-Hattricks mit einem Verein – den Bayern. mehr

Saison 1985/1986

Es war eine verrückte Saison, die wegen der WM in Mexiko so früh wie nie (26. April) enden sollte. Und doch ließen sich die Bayern verdammt viel Zeit damit, den ihnen gebührenden Spitzenplatz zu erobern. Den bekamen sie erst am allerletzten Spieltag nach einem klassischen Drama mit Helden und Versagern, mit Siegern und Verlierern. mehr

Saison 1984/1985

Nach der enttäuschenden EM begann in Deutschland die "Kaiser-Zeit". Franz Beckenbauer avancierte zum Teamchef der Nationalmannschaft. Karl-Heinz Rummenigge (Inter Mailand) und Hans-Peter Briegel (Verona) sagten der Bundesliga tschüs. Und die Bayern stellten mit sechs Siegen in Serie einen Startrekord auf, der noch elf Jahre halten sollte. mehr

Saison 1983/1984

International war es eine Saison zum Vergessen. Erstmals kam kein Bundesligist im Europapokal über den Winter und das DFB-Team quälte sich zur EM, wo sie erstmals in der Vorrunde ausschied. Das torreichste DFB-Pokal-Halbfinale aller Zeiten stieg: Schalke trotzte Bayern ein 6:6 ab, Gladbach schlug Bremen 5:4. mehr

Saison 1982/1983

Ob es eine Ehrbezeugung oder Spott war, wird man nicht mehr erfahren. Jedenfalls machte der Flieger, der den Deutschen Meister nach Hause bringen sollte, noch einen Umweg und flog eine Schleife über dem schon leeren Bremer Weser-Stadion. Wenn die Hamburger zu Scherzen aufgelegt sind, müssen sie schon sehr glücklich sein. mehr

Saison 1981/1982

Der Zweikampf zwischen dem HSV und Bayern ging in seine vierte Runde, doch nicht alle wollten dabei tatenlos zusehen. Der 1. FC Köln rüstete auf und holte mit Klaus Fischer von Schalke und Klaus Allofs von Düsseldorf gleich zwei Nationalstürmer und gönnte sich ein Luxus-Problem. Das änderte jedoch nichts am Ausgang des Titelkampfs, den der HSV gewann. mehr

Saison 1980/1981

Eine Saison endet im Mai, zuweilen auch im Juni. Dass sie im März entschieden wird, ist die absolute Ausnahme. Und doch sprach an diesem 21. März 1981 alles dafür. Der Titelkampf war das erwartete Duell zwischen Meister Bayern und Herausforderer HSV geworden, am 25. Spieltag trafen sie im Volkspark-Stadion aufeinander. mehr

Saison 1979/1980

Für den deutschen Fußball hätten die 80er kaum besser beginnen können. Das DFB-Team wurde Europameister, Eintracht Frankfurt UEFA-Cup-Sieger und der HSV erreichte das Landesmeister-Finale. Im UEFA-Pokal feierte die Bundesliga einen einmaligen Triumph: Im Halbfinale war sie unter sich. Meister wurde am Ende die Bayern. mehr

Saison 1978/1979

Der dominierende Spielmacher der 16. Saison trug keine Rückennummer und bezog auch kein Gehalt. Aktiv war er trotzdem – und das außerordentlich rege. General Winter sorgte für das bis dahin größte Terminchaos der Bundesliga-Historie: 46 Spielausfälle trieben einige Klubs in existenzielle Sorgen. Am Ende wurde der HSV Meister. mehr

Saison 1977/1978

Die Bundesliga kam in der WM-Saison richtig ins Rollen. Der erst im Vorjahr aufgestellte Zuschauerrekord wurde erneut gebrochen. Fast acht Millionen kamen in die Stadien, was auch an den populären Aufsteigern lag. Stuttgart wurde auf Anhieb Vierter und hatte die meisten Fans – über 53.000 pro Heimspiel. 1860 München startete verheerend. mehr

Saison 1976/1977

Das Favoritenfeld war größer als sonst, die Phalanx der BM-Mächte (Bayern München/Borussia Mönchengladbach) wollten gleich fünf Klubs durchbrechen: der HSV, Schalke, Braunschweig, Kaiserslautern und vor allem Köln bekannten sich zum Saisonziel "Meisterschaft" oder wurden zumindest auf den Favoritenschild gehoben. mehr

Saison 1975/1976

Die 13. Saison stand stärker als andere im Zeichen der Trainerpersönlichkeiten. Weil Hennes Weisweiler Mönchengladbach nach elf Jahren gen Barcelona verlassen hatte, suchte Borussia einen anderen erprobten Meistermacher. Sie fand ihn in Udo Lattek und der kam auch trotz eines gerade unterschriebenen Vertrags bei Rot-Weiß Essen. mehr

Saison 1974/1975

Die Euphorie des WM-Triumphs sorgte für die besten Startbedingungen seit langem. Die Stadien waren größer denn je und sorgten für den besten Besuch seit 1966/1967, und Berlin hatte plötzlich sogar zwei Bundesligisten: Hertha BSC erhielt Gesellschaft von Aufsteiger Tennis Borussia. mehr

Saison 1973/1974

Allmählich gab es einen Stimmungsumschwung im deutschen Fußball. Die kommende WM im eigenen Land am Ende der Saison weckte Vorfreude und warf ihre Schatten voraus: Neue Stadien entstanden, alte wurden modernisiert. Die Bundesliga ging mit der Zeit, elektronische Anzeigetafeln verdrängten die Modelle Marke Handbetrieb. mehr

Saison 1972/1973

Die zehnte Saison dominierte der bisher souveränste Meister. In einem Jahr, in dem die Stadien schlechter besucht waren denn je, fehlte es an Spannung. Oben wie unten. Den Bayern war es egal, sie wurden in ihrem anlässlich Olympia 1972 erbauten Stadion auch Zuschauer-Meister. Aber auch deren Stadionauslastung betrug nur rund 40 Prozent. mehr

Saison 1971/1972

In die Saison, an deren Ende der strahlende EM-Triumph der vielleicht besten deutschen Nationalmannschaft stehen sollte, gingen Fans und Aktive mit gemischten Gefühlen. Schon in der Sommerpause hatte der Manipulationsskandal die Schlagzeilen beherrscht und auch als der Ball wieder rollte, nahm er seinen Einfluss auf das Geschehen. mehr

Saison 1970/1971

Nach den berauschenden Spielen der Nationalmannschaft bei der WM in Mexiko herrschte berechtigte Vorfreude auf eine spannende und unterhaltsame Saison. Diese Attribute verdiente sich das achte Bundesliga-Jahr vollkommen, leider auch in einer sehr unerfreulichen Hinsicht. mehr

Saison 1969/1970

Borussia hat es geschafft, auf ihre Weise: wild, stürmisch, verwegen, leichtsinnig und liebenswert riskant. Wenn jemals eine Fußball-Mannschaft die Herzen der Fans im Sturm erobert hat, dann diese "Fohlen-Elf". Dabei hatte Weisweiler vor der Saison gedroht: "Wenn wir wieder nicht Meister werden, werde ich den Verein verlassen." mehr

Saison 1968/1969

Der Reiz des Neuen war verflogen, die Bundesliga durchlief eine erste Talsenke. Der Zuschauer-Minusrekord der Vorsaison war ein Alarmzeichen und am ersten Spieltag 1968/69 setzte sich der Trend fort: Die Stadien waren nur zu 50 Prozent gefüllt. Die verpasste EM-Teilnahme tat ihr Übriges, um die Fußball-Lust ein wenig zu hemmen. mehr

Saison 1967/1968

Auch die fünfte Bundesliga-Saison brachte einen völlig neuen Meister hervor. Andererseits war Meister-Lorbeer nichts Ungewohntes für den 1. FC Nürnberg, der sechsmal vor dem Krieg die Viktoria und danach zwei weitere Titel errungen hatte. Somit ging er 1963 bereits als deutscher Rekordmeister in die Bundesliga. mehr

Saison 1966/1967

Die Einrichtung der Bundesliga hatte sich im dritten Jahr erstmals auch international bewährt. Dortmund gewann im Mai 1966 den Europapokal und im Juli erreichte Deutschland in London erstmals seit dem Wunder von Bern wieder ein WM-Finale. Deutliche Anzeichen für eine Niveausteigerung. Meister wurde ein Außenseiter: Braunschweig. mehr

Saison 1965/1966

Der Start in die erste Saison mit 18 Klubs war nicht sonderlich originell: Das erste Tor erzielte Timo Konietzka in der ersten Minute. Alles schon mal dagewesen, bei der Bundesliga-Premiere 1963 war der Stürmer ebenfalls der Schnellste. Und doch war alles anders. Diesmal traf er für 1860 München, den kommenden Meister. mehr

Saison 1964/1965

Die zweite Saison hatte der ersten etwas Wesentliches voraus: Spannung. Es gab sechs verschiedene Tabellenführer und um die Meisterschaft stritten sich lange Zeit fünf Klubs. Es gab drei Titelkandidaten: Werder Bremen, der 1. FC Köln und Borussia Dortmund. Am 29. Spieltag fiel die Entscheidung zugunsten der Bremer. mehr

Saison 1963/1964

Als der lang ersehnte erste Anpfiff zur Bundesliga am 24. August 1963, Punkt 17 Uhr, in acht Stadien zu hören war, begann eine Erfolgsgeschichte sondergleichen. Mit der Fußballwirklichkeit des Jahres 2012 hat das nur wenig zu tun. Nur ein Beispiel: damals spielten Vertragsamateure für – laut DFB-Vorschrift – 500 D-Mark im Monat. mehr
Anzeige: