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04.02.2013·20:55·Nationalmannschaft

DFB-Team: Wasserschlacht in Frankfurt

Fritz-Walter-Wetter: die Nationalmannschaft trainiert im strömenden Regen  © Bongarts/GettyImages
Fritz-Walter-Wetter: die Nationalmannschaft trainiert im strömenden Regen

In der Bundesliga marschieren sie vorneweg, und auch in Frankfurt war keiner schneller als die Spieler des FC Bayern. Am Mittwoch (ab 21 Uhr, live in der ARD) startet für das DFB-Team das Länderspieljahr 2013, gegen Frankreich soll der erste Sieg gelingen. Treffpunkt am Montag war das Sheraton-Airport-Hotel in Frankfurt am Main, bis 13 Uhr waren nach Philipp Lahm, Toni Kroos, Manuel Neuer, Mario Gomez, Jérome Boateng und Thomas Müller auch die anderen Spieler des Kaders von Bundestrainer Joachim Löw eingetroffen.

Im Mittelpunkt stand zunächst das gewesene Geburtstagskind. Joachim Löw ist am Sonntag 53 Jahre alt geworden, der Bundestrainer nahm nachträglich zahlreiche Glückwünsche entgegen. Doch schnell rückte der Fußball in den Fokus, sprich: die Verletzungen einiger Spieler. Insgesamt fünf Akteure waren angeschlagen und mussten für das Spiel gegen die "Équipe Tricolore" kurzfristig passen.

Absagen bedauerlich, aber kein Weltuntergang

Besonders bitter ist die Verletzung von Miroslav Klose. Der Stürmer war nach seiner Verletzung aus dem Meisterschaftsspiel der Serie A mit Lazio Rom in Genua am Montag zu weiteren Untersuchungen nach München gereist. Nationalmannschafts-Arzt Dr. Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt diagnostizierte einen höhergradigen Außenband-Teilabriss im rechten Knie.

Am Sonntag musste bereits Bastian Schweinsteiger passen, am Montagmorgen folgten die Absagen von Marcel Schmelzer, Mario Götze und Marco Reus, die am Sonntag im Spitzenspiel der Bundesliga kräftig investieren mussten. Nach Absprache mit den DFB-Ärzten mussten die Dortmunder aus Verletzungs- beziehungsweise Krankheitsgründen absagen.

Bitter und bedauerlich, aber kein Weltuntergang. Der sollte erst am Nachmittag folgen. Nach Trainermeeting und Teammeeting ging es auf zum Training auf die kleine Kampfbahn zu Fuße der Commerzbank-Arena. Ohne sechs Spieler: Ilkay Gündogan, Mats Hummels, Lukas Podolski, Lars Bender, André Schürrle und Sami Khedira blieben zu Regeneration und individuellem Training im Hotel.

Training bei Fritz-Walter-Wetter

Sie verpassten ein Wasserballspiel auf der Wiese. Das erste Training der Nationalmannschaft im neuen Jahr wurde zu einer nassen Angelegenheit. Der Regen prasselte unaufhörlich hernieder, nur Fritz Walter war nicht da.

Dafür Julian Draxler. Dem Schalker war es vorbehalten, mit einem sehenswerten Distanzschuss das erste Nationalmannschaftstor 2013 zu erzielen. Für gut 60 Minuten ließ Löw seine Spieler im Regen laufen, dann hatte der Bundestrainer ein Einsehen und beendete das Üben unter besonderen Bedingungen.

[sl]

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