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15.01.2013·12:30·Fans ·DFB.DE SPEZIAL

Fans haben keine Winterpause

Winterpause? Gibt's nicht im Fan Club  © Bongarts/GettyImages
Winterpause? Gibt's nicht im Fan Club

Im Stadion, vor dem Fernseher, vor dem Radio. Auswärts, zu Hause. Mit und ohne Fanschal. In der Bundesliga, in der Kreisliga, bei der Nationalmannschaft. Wo Fußball gespielt wird, finden sich Fans. Das Fan-Sein hat viele Facetten und Gesichter, DFB.de zeigt sie aus den unterschiedlichsten Perspektiven in einer Themenwoche bis Freitag.

Die Themenwoche bildet den Auftakt einer Fan-Serie auf DFB.de, die künftig jeden Donnerstag mit einem neuen Teil erscheint. Heute im Fokus: der Fan Club Nationalmannschaft.

Alternativprogramm: Premier League oder Eishockey

Winterpause? Kennt der Fußballfan kaum noch. Zumindest wenn er Mitglied im Fan Club Nationalmannschaft powered by Coca-Cola ist. Denn selbst in der pflichtspiellosen Zeit rund um den Jahreswechsel wird aus dem Fan Club ein ansprechendes Angebot generiert. Wer nicht ohne Fußball sein will, kann sich einer Reisegruppe nach England anschließen, um sich Spiele in der Premier League anzuschauen. Auf Mitgliedertreffen mit anderen Anhängern feiern. Oder mit Gleichgesinnten ein Alternativprogramm bestreiten und zum Beispiel ein Eishockeyspiel besuchen. Alles in diesem Winter schon geschehen.

Keine Frage: Der Fan Club Nationalmannschaft lebt. Er ist eine Einrichtung, aus der viele Impulse hervorgehen. Sicherlich weil einige Aktivitäten zentral vom DFB geplant und angeboten werden, aber auch weil von den Mitgliedern viele Impulse ausgehen. Vornehmlich das Engagement der 18 ehrenamtlich tätigen Fan-Club-Betreuer muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. "Sie sind treibende Kräfte und nehmen eine Schlüsselposition ein", sagt Jürgen Eißmann, Projektleiter des DFB.

"Initiative und Kreativität zeigen“

Die Fan-Club-Betreuer sind flächendeckend in Deutschland angesiedelt. Sie geben dem Fan Club damit eine Struktur, was angesichts von rund 50.000 Mitgliedern auch Sinn macht. Denn die Betreuer fungieren als regionale Ansprechpartner, sind somit Bindeglied zwischen den Mitgliedern und dem DFB. Wobei sie weitestgehend selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten.

"Wir fordern unsere Betreuer und auch Mitglieder auf, Initiative zu zeigen und Kreativität an den Tag zu legen", erklärt Jürgen Eißmann. "Wir wollen die Fans aktiv integrieren, damit sie sich bestmöglich mit der Sache identifizieren können." Das Spektrum der Aktivitäten kennt dabei keine Grenzen, es geht von Fanreisen über Fanturniere bis zu Infoveranstaltungen.

Alles vor dem Hintergrund, der Nationalmannschaft bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. In organisierter Form - so wie es auf Vereinsebene bei den Profiklubs schon lange üblich ist. Und wie es in anderen Nationen für die Auswahlteams bereits seit längerem praktiziert wird, etwa in den Niederlanden oder in England. Diese Verbände verfügen seit geraumer Zeit über einen verlässlich lautstarken und optisch wahrnehmbaren Support für ihre Nationalmannschaft - mit eigenen Gesängen, Trommlern, Fahnenschwenkern, Choreographien, Riesentrikots, Blockfahnen und vielem mehr.

Fan Club feiert 2013 zehnjähriges Bestehen

Der Fan Club Nationalmannschaft wurde am 29. März 2003 ins Leben gerufen. Damals konnten sich beim Länderspiel gegen Litauen in Nürnberg die ersten Mitglieder anmelden. Was seinerzeit klein begann, hat zum zehnjährigen Bestehen eine beachtliche Größe erlangt. Mittlerweile ist der Fan Club das Dach für rund 50.000 Anhänger der DFB-Auswahl. Es ist eine Gemeinschaft herangewachsen, die auch gepflegt wird. "Der Fan Club steht für Identifikation, Aktion und Unterstützung der DFB-Auswahl, aber bietet auch jede Menge Service für seine Mitglieder", sagt Jürgen Eißmann.

Der Zugang zu Tickets für Länderspiele und die Organisation von Reisen - vom Transport bis zur Übernachtung - sind Kernelemente der Arbeiter des Fan Club. Doch es ist nicht genug, das Wesentliche zu leisten. Deswegen wird das Angebot stetig hinterfragt und erweitert. So sind zum Beispiel mit einer eigenen Homepage und einem Facebook-Account Kommunikationsstrukturen aufgebaut worden, die es den Mitgliedern ermöglichen, stets auf Ballhöhe zu sein.

Alle Informationen, aktuelle Berichte rund um den Fan Club und über die Nationalspieler, Facts, Interviews, Chats, Diskussionsforen und Serviceangebote sind dort zu finden. Außerdem ermöglichen es die Onlineauftritte den Mitgliedern, sich auf einfachem Weg auszutauschen.

Begehrt: "Fan-tastic Moments"  © Bongarts/GettyImages
Begehrt: "Fan-tastic Moments"

"Fan-tastic Moments", Fanshop und Ticketing

Aber auch das Gefühl einer gewissen Exklusivität wird den Mitgliedern des Fan Club vermittelt. So erhalten sie mit dem Beitritt eine Mitgliedskarte sowie ein Welcome-Package, bestehend aus Nationalteam-Cap, Nationalschal und Pin. Zudem erhalten sie Rabatte beim Kauf von Fanutensilien im DFB-Fanshop. Oder sie erhalten ein Vorkaufsrecht auf Tickets für die Spiele der DFB-Auswahl. Dabei fallen sogar die Vorverkaufsgebühren weg.

Begehrt sind die so genannten "Fan-tastic Moments", einzigartige Erlebnisse im Stadion oder mit der Nationalmannschaft, die über Gewinnspiele verlost werden. Aber auch die exklusiven Reiseangebote haben es in sich: Für das Auswärtsspiel auf den Färöer wird der DFB für die Fans einen Charterflug organisieren.

"Wir bieten mit dem Fan Club ein attraktives Angebot an", sagt Jürgen Eißmann. "Und wir wollen dieses noch ausweiten. Denn auch wenn wir mit den knapp 50.000 Mitgliedern eine Marke erreicht haben, von der zum Start des Projekts vor zehn Jahren niemand zu träumen wagte, haben wir mittlerweile das Gefühl, noch ein großes Steigerungspotenzial zu besitzen." Dass dies abgerufen werden kann, dafür werden selbst in der Winterpause Argumente geliefert.

[nb]

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