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Titelverteidiger bei Zweitliga-Topteam
Um den Einzug in das Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen geht es an diesem Wochenende. Für die Runde der letzten acht Mannschaften hatten sich fünf Erst- sowie drei Zweitligisten qualifiziert.
1899 Hoffenheim, Tabellenzweiter in der Süd-Staffel der 2. Frauen-Bundesliga, trifft heute (ab 13 Uhr) vor eigenem Publikum auf den Titelverteidiger FC Bayern München. Die Gäste aus München hatten ihre vergangenen drei Liga-Auftritte allesamt gewonnen, zuletzt sogar Spitzenreiter VfL Wolfsburg beim 3:0 die erste Niederlage in dieser Saison beigebracht. "Der FC Bayern befindet sich in exzellenter Form", betont 1899-Trainer Jürgen Ehrmann im Gespräch mit DFB.de. "Normalerweise ist diese Aufgabe für uns kaum zu lösen. Es geht darum, dass wir uns so teuer wie möglich verkaufen. Damit mehr herausspringt, müssen wir schon eine außergewöhnliche Leistung zeigen."
Ehrmann kann gegen München wieder mit Mittelfeldspielerin Janina Meißner planen, die nach einer Knieverletzung und einem Pferdekuss wieder im Vollbesitz ihrer Kräfte ist. Mittelfeldspielerin Sabine Stoller fällt dagegen mit einem Bänderriss aus.
"Spiel des Jahres" für Sand gegen Potsdam
Sein "Spiel des Jahres" bestreitet der Zweitliga-Aufsteiger SC Sand am Sonntag (ab 11 Uhr) gegen den aktuellen Deutschen Meister Turbine Potsdam. "Für uns ist das Erreichen des Viertelfinales schon ein großer Erfolg. Jetzt freuen wir uns auf das Duell gegen eine der besten Mannschaften Deutschlands", sagt Oliver Dewes, Trainer des SCS, DFB.de. "Die Favoritenrolle ist ganz deutlich verteilt. Dennoch werden wir die Partie ganz bestimmt nicht abschenken und uns heftig wehren."
Potsdam konnte den DFB-Pokal in den Jahren 2004, 2005 und 2006 dreimal in Folge gewinnen, rangiert in der Bundesliga derzeit auf Rang zwei hinter Wolfsburg. Sand belegt als Neuling in der Staffel Süd der 2. Frauen-Bundesliga den dritten Platz. Dewes kann gegen Potsdam personell aus dem Vollen schöpfen. Auch die angeschlagenen Miriam Krüger und Christine Veth stehen zur Verfügung.
Zweitligist Herford zu Gast in Freiburg
Für den SC Freiburg, Tabellenfünfter in der Frauen-Bundesliga, endet das Fußballjahr Sonntag (ab 11 Uhr) mit dem Pokal-Heimspiel gegen den ehemaligen Erstligisten Herforder SV Borussia. Aktuell rangieren die Gäste in der Staffel Nord der 2. Frauen-Bundesliga auf dem dritten Rang. Die Breisgauerinnen sind schon seit sechs Pflichtspielen ungeschlagen, kam dabei nur in Potsdam (0:0) nicht zu einem Sieg.
"Das Duell gegen Herford ist für uns so etwas wie das Spiel des Jahres", sagt Freiburgs Trainer Milorad Pilipovic. "Wir werden mit allem, was uns zur Verfügung steht, leidenschaftlich kämpfen." Neben Fiona O’Sullivan fehlen dem Trainer ausschließlich die langzeitverletzten Jobina Lahr und Hasret Kayikci. Abteilungsleiterin Birgit Bauer betont: "Die Mannschaft kann sich jetzt für ihre harte Arbeit belohnen. Es ist ein Traum für uns, einmal im Finale zu stehen. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg."
Unbekannt sind die Freiburgerinnen für den Herforder SV nicht. Schließlich trafen beide Mannschaften bereits in der Saison 2008/09 zweimal aufeinander. Das Hinspiel in Freiburg verlor der HSV auf schneebedecktem Platz 1:3, im Rückspiel gelang aus Herforder Sicht beim 2:1 die Revanche.
Absage in Wolfsburg
Die für Samstag angesetzte Partie zwischen den Erstligisten VfL Wolfsburg und FF USV Jena wurde am Freitag wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesagt. Ein Nachholtermin steht bisher noch nicht fest.
Die beiden Halbfinalpartien sollen am 2./3. März 2013 über die Bühne gehen. Das Endspiel um den DFB-Pokal der Frauen wird am Pfingstsonntag, 19. Mai, (ab 16.30 Uhr) in Köln ausgetragen.



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