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01.11.2012·14:15·Champions League der Frauen

Potsdam: Über London nach London

Schröder: "Das wird ein schweres Spiel"  © Kuppert
Schröder: "Das wird ein schweres Spiel"

London ist das große Ziel: Am 23. Mai 2013 steigt das Endspiel der Champions League der Frauen in Englands Hauptstadt. Der 1. FFC Turbine Potsdam muss in der Finalstadt freilich schon im Achtelfinale antreten. Die Mannschaft von Trainer Bernd Schröder bestreitet ihr Hinspiel heute (ab 15 Uhr, live bei Eurosport) beim FC Arsenal. Der VfL Wolfsburg trifft heute (ab 17 Uhr, live bei Eurosport) auf Røa IL aus Norwegen.

"Das wird ein schweres Spiel", erklärt Schröder vor dem Duell beim englischen Meister, der in der vergangenen Saison im Halbfinale der Königsklasse stand. Zumal den Potsdamerinnen Stürmerin Genoveva Anonma fehlen wird. Die beste Schützin der vergangenen Bundesligasaison wird noch bis Mitte November mit ihrem Heimatland Äquatorialguinea beim Afrika-Cup antreten.

Die "Torbienen" können dennoch selbstbewusst in die englische Hauptstadt reisen. In der Bundesliga rangieren sie auf dem zweiten Platz und gewannen die Generalprobe am vergangenen Sonntag mit 3:0 bei FF USV Jena. Dabei gibt es laut Schröder noch Verbesserungsbedarf, man müsse "die Fehler der ersten Halbzeit analysieren" und mit diesen Erkenntnissen die Partie beim FC Arsenal angehen.

Mit Wolfsburg gegen Røa IL aus Norwegen: Conny Pohlers  © Bongarts/GettyImages
Mit Wolfsburg gegen Røa IL aus Norwegen: Conny Pohlers

Wolfsburg klarer Favorit gegen Røa

Ein etwas leichteres Achtelfinallos haben die Frauen des VfL Wolfsburg gezogen. Sie treffen zunächst im heimischen Stadion am Elsterweg auf Røa IL, den aktuell Viertplatzierten der norwegischen Liga. "Wir sind vorbereitet auf diesen Gegner, ich sehe uns leicht im Vorteil", sagt VfL-Trainer Ralf Kellermann, der aber auch davor warnt, die Gäste aus der Hauptstadt Oslo zu unterschätzen: "Es ist ja bekannt, dass in Norwegen qualitativ hochwertiger Frauenfußball gespielt wird. Trotzdem ist es unser Anspruch, mindestens das Viertelfinale zu erreichen."

Die derzeitige Form der "Wölfinnen" bestätigt die Favoritenrolle. In der Bundesliga sind sie noch ungeschlagen und stehen mit zwei Partien weniger als Tabellenführer Frankfurt auf Rang drei. Vor allem auf die Defensive ist bisher Verlass, in fünf Partien gab es noch kein Gegentor. So auch beim 4:0 gegen den FCR Duisburg am vergangenen Sonntag, als sich der VfL für das Spiel gegen die Norwegerinnen warmschoss.

[dfb]

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