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06.08.2012·16:15·UEFA EURO

Löw präsentiert EM-Analyse im DFB-Präsidium

Gemeinsam in die Zukunft: Dutt (l.) und Bundestrainer Löw  © Bongarts/GettyImages
Gemeinsam in die Zukunft: Dutt (l.) und Bundestrainer Löw

Im Rahmen einer außerordentlichen Präsidiumssitzung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurde von der sportlichen Leitung der Nationalmannschaft eine erste Analyse der EURO 2012 präsentiert.

Bundestrainer Joachim Löw zog in Begleitung von Assistenztrainer Hansi Flick und Torwarttrainer Andreas Köpke vor den Präsidiumsmitgliedern ein sportliches Fazit des Turniers. Im Anschluss berichtete Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff über die organisatorischen Abläufe rund um das Team.

"Zum Blick nach vorn gehört immer auch der Blick zurück"

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach sagte: "Zum Blick nach vorn gehört auch immer der Blick zurück. Wir haben eine sehr überzeugende EM-Analyse gehört und sind uns mit unseren sportlichen Köpfen absolut einig, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist. Die anstehende WM-Qualifikation wird nicht leicht werden, aber wir glauben an das große Potenzial unserer Mannschaft und sind sicher, dass sie auch weiterhin erfolgreich sein wird."

Bundestrainer Joachim Löw erklärte: "Unsere EM-Analyse hat viele verschiedene Aspekte und interessante Erkenntnisse gebracht. Es war uns wichtig, das Präsidium darüber umfassend zu informieren. In den kommenden Tagen werden wir uns nun auf die Vorbereitungen für das Länderspiel gegen Argentinien konzentrieren. Wir freuen uns auf die Begegnung am 15. August in Frankfurt und werden am Donnerstag unseren Nationalmannschaftskader nominieren."

Sportdirektor Dutt offiziell ins DFB-Präsidium berufen

Neben der Präsentation der EM-Analyse stand bei der Präsidiumssitzung die Vorstellung des neuen DFB-Sportdirektors auf der Tagesordnung. Robin Dutt, der am 1. August die Nachfolge von Matthias Sammer angetreten hatte, erläuterte seine Grundsätze.

"Unsere Kernaufgabe muss sein, dass wir von den U-Teams bis nach ganz oben eine einheitliche Philosophie verfolgen", sagte Dutt, der dabei auf die Wichtigkeit einer engen Kooperation und Kommunikation zwischen DFB und Liga verwies. Der neue Sportdirektor wurde im Rahmen der außerordentlichen Sitzung offiziell in das DFB-Präsidium berufen.

[rk]

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