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01.05.2012·17:00·U 17-Junioren

U 17-Nationalmannschaft: Ankunft in Ljubljana

Gut in Slowenien angekommen: die deutsche U 17-Nationalmannschaft  © DFB
Gut in Slowenien angekommen: die deutsche U 17-Nationalmannschaft

Während ganz Deutschland am 1. Mai den Feiertag genießt, hieß es für die U 17: früh aufstehen, Abschied nehmen aus Mühlheim und auf nach Slowenien. Wie man es beim DFB gewöhnt ist, war alles perfekt organisiert. Bereits um 6 Uhr klingelten die ersten Wecker im Landhotel Waitz, bis 6.45 Uhr war schließlich Kofferabgabe. Nach einem kurzen Frühstück ging es zum Frankfurter Flughafen. Um 9.10 Uhr hob die Maschine JP 117 ab und landete eine gute Stunde später in Ljubljana. Busfahrer Dirk Ester wartete mit dem DFB-Mannschaftsbus bereits vor dem Terminal.

Von der 280.000 Einwohner-Stadt Ljubljana konnten noch keine Eindrücke gewonnen werden, außer, dass das ŠRC Stožice-Stadion, in dem alle drei deutschen Gruppenspiele ausgetragen werden, nur fünf Minuten vom Mannschaftshotel entfernt liegt. Im Austria Trend Hotel, in dem alle Mannschaften der Gruppe A untergebracht sind, treffen die Spieler täglich aufeinander. Keine Überraschung also, als das Team direkt im Essenssaal dem größten Konkurrenten Frankreich über den Weg lief. Die meisten Spieler kennen sich noch. Sie trafen vor einem knappen Jahr, damals noch als U 16, in Berlin aufeinander. Endstand: 2:1 für Deutschland!

Böger: "Setze mich momentan nur mit Georgien auseinander"

Mit diesem Ergebnis wäre Stefan Böger auch am dritten Spieltag (10. Mai) der Gruppe A zufrieden. Bevor der Trainer sich jedoch mit Frankreich beschäftigt, stehen noch die Spiele gegen Island (7. Mai) und das Auftaktspiel gegen Georgien (4. Mai) auf dem Programm. "Georgien ist der einzige Gegner, mit dem ich mich im Moment auseinander setze. Es wird schwer genug, gegen diese defensiv starke Mannschaft zu bestehen", verriet Böger.

Kann fast aus dem Vollen schöpfen: Böger   © Bongarts/GettyImages
Kann fast aus dem Vollen schöpfen: Böger

Vorbereitung ist alles. Mit dem Aufenthalt in Mühlheim war Böger zufrieden: "Es war wichtig, dass fast alle Spieler nach ihren Punktspielen am Wochenende unverletzt zu uns gekommen sind." Der 45-Jährige redet von "fast alle", da Timo Werner eine Wadenverletzung plagt. "Das ist allerdings nichts, worüber wir uns Sorgen machen. Ich bin sicher, dass unsere medizinische Abteilung ihn schnell wieder auf die Beine bringt", ergänzte der Trainer.

Mannschaft liegt voll im Plan.

Die Vorbereitung in Mühlheim wurde vor allem genutzt, um die körperliche Verfassung des Teams zu bestimmen und regenerative Maßnahmen durchzuführen. Ab Dienstagnachmittag wird in Ljubljana an den Feinheiten gearbeitet. "Wir haben vor allem unser letztes Spiel gegen Österreich detailliert ausgewertet und setzen diese Erkenntnisse nun im Training ein", sagte Böger.

Die nächsten beiden Tage haben es in sich. Neben drei Trainingseinheiten wird es einen Fototermin, ein Referee-Meeting (beides am Mittwoch) und eine Pressekonferenz mit allen Trainern der Gruppe A (Donnerstag) geben, bevor dann am Freitag das erste Spiel gegen Georgien stattfindet (18:30, live auf Eurosport).

[ps]

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