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3. Liga: Abwehrspieler Andreas Gaebler bleibt bei den "Lilien"
Wenige Tage vor dem Saisonfinale in der 3. Liga haben viele Klubs schon die Zukunft im Blick. So nimmt auch der Kader des SV Darmstadt 98 immer deutlichere Konturen an. Am Maifeiertag gaben die "Lilien" die Vertragsverlängerung von Abwehrspieler Andreas Gaebler bekannt. Der Chemnitzer FC einigte sich mit Silvio Bankert ebenfalls auf eine weitere Zusammenarbeit.
Komplett ohne Mannschaft steht Rot-Weiß Oberhausen nach dem bereits feststehenden Abstieg da. Aktuell steht noch kein Spieler für die kommende Regionalliga-Saison unter Vertrag. Trainer Mario Basler und Sport-Chef Frank Kontny, die den "Kleeblättern" erhalten bleiben, werden den Neuaufbau in Angriff nehmen.
Äußerst spannend wird am letzten Spieltag am Samstag (ab 13.30 Uhr) noch das Rennen um den dritten Tabellenplatz zwischen dem SSV Jahn Regensburg und dem 1. FC Heidenheim. Das Bayerische Fernsehen wird unter anderem live vom Regensburger Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena berichten. Die DFB.de-Drittligasplitter.
SV Darmstadt 98: Andreas Gaebler bleibt über das Saisonende hinaus beim SV Darmstadt 98. Der 28-Jährige einigte sich mit dem Verein auf eine Vertragsverlängerung um zwei Jahre bis zum 30. Juni 2014. Das gaben die "Lilien" am Maifeiertag bekannt. Der flexibel einsetzbare Abwehrspieler, der vor der Saison aus der Regionalliga Nord vom SV Wilhelmshaven ans Böllenfalltor gewechselt war, bestritt in dieser Saison 35 Spiele für die Hessen und erzielte dabei vier Tore. "Ich habe mich von Anfang in der Mannschaft und beim SV 98 sehr wohl gefühlt. In den kommenden beiden Jahren will ich meinen Teil dazu beitragen, dass sich der Verein sportlich weiter entwickeln und die nächsten Ziele angehen kann", so Gaebler. Trainer Kosta Runjaic freut sich: "Andreas hat seine Qualitäten in dieser Saison eindrucksvoll bestätigt und sich zum Leistungsträger entwickelt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit."
SSV Jahn Regensburg: Ein Ziel hat der SSV Jahn schon vor dem Saisonfinale erreicht. Seit dem 2:1-Auswärtssieg bei Rot-Weiß Oberhausen haben die Regensburger mindestens schon den vierten Tabellenplatz und damit die Teilnahme an der nächsten DFB-Pokal-Hauptrunde sicher. Am Samstag (ab 13.30 Uhr) reicht jetzt im Heimspiel gegen den sportlich bereits abgestiegenen FC Carl Zeiss Jena schon ein Remis, um den dritten Rang zu verteidigen und sich damit für die Aufstiegs-Relegation gegen den Drittletzten der 2. Bundesliga zu qualifizieren. Das Bayerische Fernsehen (BR) überträgt die Partie ab 13.25 Uhr live. Geplant ist dabei eine Konferenzschaltung mit den gleichzeitigen Spielen des SV Wacker Burghausen gegen den Chemnitzer FC - beide Mannschaften können auch noch Platz vier erreichen - und des 1. FC Saarbrücken gegen die SpVgg Unterhaching.
Rot-Weiß Oberhausen: Wegen des Abstiegs aus der 3. Liga, der nach dem 1:2 im Heimspiel gegen den SSV Jahn Regensburg sportlich besiegelt ist, muss Rot-Weiß Oberhausen einen kompletten Neuaufbau starten. Kein einziger Spieler besitzt aktuell einen Vertrag für die nächste Saison. Nur Trainer Mario Basler, sein Assistent Karl-Heinz Emig und Sportchef Frank Kontny hatten auch für den Fall des Abstiegs verlängert. "Wir werden jetzt sofort mit den Planungen beginnen und eine schlagkräftige Mannschaft für die Regionalliga zusammenstellen", kündigte Ex-Profi Basler an.
SpVgg Unterhaching: Zum ersten Mal kooperieren mit der SpVgg Unterhaching und der Technischen Universität München (TUM) ein namhafter deutscher Fußballclub und eine weltweit angesehene Universität mit dem Ziel, die Gesundheitsförderung von Kindern und Jugendlichen im medizinischen, sportlichen und ernährungsphysiologischen Sinne auf eine wissenschaftlich fundierte Basis zu stellen. Die Leistungsfähigkeit der Spieler der SpVgg Unterhaching soll im Leistungs- und auch im Breitensport durch Gesundheitsförderung und Prävention optimiert werden. Dazu wurde am Lehrstuhl für Präventive Pädiatrie (Vorbeugende Kinderheilkunde) der TUM in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Herzzentrum München eine sportmedizinische Sprechstunde eingerichtet, die nur der Spielvereinigung zur Verfügung steht. Hier werden in den nächsten Monaten alle Jugendspieler sportärztlich untersucht, um mögliche Gefahren rechtzeitig zu erkennen und vorbeugen zu können.
Arminia Bielefeld: Die Arminia hat gleich mehrere Aktionen gestartet, um das letzte Heimspiel gegen den bereits abgestiegenen Tabellenletzten SV Weder Bremen II am Samstag (ab 13.30 Uhr) vor einer fünfstelligen Kulisse auszutragen zu können. Unter anderem stellen Sponsoren 3500 Tickets zur Verfügung. Jeder Inhaber einer Dauerkarte oder Inhaber eines Tickets für das Bremen-Spiel bekommt außerdem eine weitere Karte der gleichen Preiskategorie geschenkt, solange der Vorrat reicht. Ziel der Bielefelder ist es auch, Rang eins in der Zuschauertabelle zu verteidigen. Derzeit liegt die Arminia mit einem Schnitt von 8704 Besuchern (bei 18 Spielen) vor dem VfL Osnabrück, zu dessen 19 Heimpartien im Schnitt 8.677 Zuschauer gekommen waren.
SV Babelsberg 03: Einen Tag nach seinem 40. Geburtstag bestritt Babelsbegs Mittelfeldspieler Almedin Civa, der älteste aktive Feldspieler der ersten drei Ligen, beim 1:0 gegen Arminia Bielefeld sein letztes Punktspiel im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion auf. Er hatte schon lange zuvor angekündigt, nach der laufenden Saison die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. Achteinhalb Jahre war "Alme", wie er von allen nur genannt wird, für Babelsberg aktiv und hat dabei 289 Pflicht- und 104 Freundschaftsspiele für die "Nulldreier" bestritten. Der sichere Klassenverbleib damit des späten Siegtreffers durch Anton Makarenko (90.+3) war für Civa das schönste Abschiedsgeschenk: "Es ist unglaublich, wie wir das geschafft haben."
1. FC Heidenheim: Der Termin für das Verbandspokal-Finale zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem Süd-Regionalligisten SG Sonnenhof Großaspach steht fest. Beide Mannschaften treffen am Mittwoch, 9. Mai, im Stadion des VfR Aalen (Scholz-Arena) aufeinander. Der Anstoß soll um 18.30 Uhr erfolgen. Der Gewinner der Begegnung zieht in die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ein. Heidenheim hat allerdings auch noch eine andere Möglichkeit, den DFB-Pokal zu erreichen. Dafür muss der FCH in der 3. Liga mindestens Vierter werden. Aktuell belegt die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt, die am Samstag (ab 13.30 Uhr) beim Spizenreiter SV Sandhausen gastiert, den vierten Platz. Sollte Heidenheim mindestens diese Platzierung halten, dann wäre auch Sonnenhof Großaspach bereits vor dem Pokalfinale für den DFB-Pokal qualifiziert.
Chemnitzer FC: Der CFC hat den Vertrag mit Silvio Bankert verlängert. Der 26-jährige Abwehrspieler unterschrieb einen neuen Zwei-Jahresvertrag bei den "Himmelblauen", der sowohl für die 3. Liga als auch für die 2. Bundesliga Gültigkeit besitzt. Bankert war 2010 vom 1. FC Magdeburg zum CFC gewechselt und absolvierte bisher 50 Punktspiele. "Silvio hat sich in den vergangenen Monaten zu einem sehr wertvollen Spieler in unserer Mannschaft entwickelt", kommentierte Chemnitz-Trainer Gerd Schädlich die Vertragsverlängerung. Mittelfeldspieler Ronny Garbuschewski (26) wird die Chemnitzer dagegen nun definitiv in Richtung Fortuna Düsseldorf verlassen. Der Vertrag des besten Vorlagengebers der 3. Liga (18 Treffer aufgelegt) hätte sich nur im Aufstiegsfall verlängert. Der CFC hat aber vor dem letzten Spieltag keine Möglichkeit mehr, in die 2. Liga zu kommen.
VfR Aalen: Beim VfR Aalen sind nach dem feststehenden Aufstieg in die 2. Liga die Tickets für das letzte Saisonspiel gegen den VfL Osnabrück am Samstag (ab 13.30 Uhr) heiß begehrt. Wegen der großen Kartennachfrage hat der VfR das Online-Reservierungsfenster für die Partie geschlossen, auch telefonische Reservierungen sind nicht mehr möglich. Im Anschluss an die Begegnung werden die Aalener mit ihren Anhängern noch einmal den Zweitliga-Aufstieg bei Musik einer Live-Band feiern. Es ist bereits die zweite Aufstiegsparty, denn nur wenige Stunden nach dem entscheidenden 2:2 beim VfB Stuttgart II hatte die Stadt Aalen ihre Helden bereits auf dem Marktplatz vor dem Rathaus empfangen. Oberbürgermeister Martin Gerlach, Vereinspräsident Berndt-Ulrich Scholz, Cheftrainer Ralph Hasenhüttl und die Spieler richteten sich mit Worten an die mehreren tausend Fans und das Team. Eine besondere Überraschung hatte der Bundestagsabgeordnete Roderich Kiesewetter dabei. Er lud den gesamten VfR-Kader nach Berlin in den Bundestag ein. Mit einem schwarz-weißen Konfettiregen und unter schwarz-weißen Girlanden wurde der größte Erfolg der Vereinsgeschichte bis spät in die Nacht gefeiert.
1. FC Saarbrücken: Im Finale um den Saarlandpokal trifft der 1. FCS am Mittwoch (ab 18.30 Uhr) auf den SV Rot-Weiß Hasborn. Die Partie wird im Dillinger Parkstadion ausgetragen. Dieses Endspiel bedeutet bereits die zehnte Finalteilnahme für die Blau-Schwarzen. Siebenmal setzte sich der FCS dabei durch. Zusammen mit dem derzeitigen Oberligisten Borussia Neunkirchen sind die "Malstatter" damit Rekordpokalsieger. Auch im Vorjahr ging der Titel in die Landeshauptstadt. Der FCS bezwang im Finale den SV Mettlach 3:2 und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. "Wir sind mit dem Ziel Titelverteidigung in die Pokalsaison gestartet. Davon sind wir nur noch einen Schritt entfernt. Es ist klar, dass wir als Favorit in dieses Finale gehen. Dem wollen wir gerecht werden. Wir werden die Partie mit voller Konzentration angehen", betont FCS-Trainer Jürgen Luginger.
SpVgg Unterhaching: Die SpVgg Unterhaching ist dabei, die Bedingungen und Auflagen, die der DFB im Rahmen des Lizenzierungsverfahrens für die kommenden Saison in der 3. Liga gestellt hat, abzuarbeiten. Dabei steht nach Vereinsangaben nach wie vor die Suche nach einem Hauptsponsor sowie einem Investor im Vordergrund. "Dafür müsste vom neuen Vertragspartner ein Betrag von rund 300.000 Euro aufgebracht werden. Ein attraktives Werbeangebot liegt außerdem in der Vergabe des Stadionnamens. Partner in diesen beiden Bereichen könnten nicht nur für sich selbst eine positive Außenwirkung erzielen, sondern auch dazu beitragen, die Spielvereinigung Unterhaching als traditionell dritte Kraft im Münchner Fußball, mit einer weit über die Region hinaus erfolgreichen Jugendarbeit, zu erhalten", heißt es von Vereinsseite. Bis zum 1. Juni hat die SpVgg Unterhaching Zeit, die Bedingungen für eine Lizenzerteilung zu erfüllen.
SV Sandhausen: Den vorzeitigen Gewinn der Meisterschaft hatte der künftige Zweitligist SV Sandhausen durch das 1:2 beim VfL Osnabrück verpasst. Dennoch führt der SVS die Tabelle weiterhin mit zwei Punkten Vorsprung vor dem Mitaufsteiger VfR Aalen an und kann Platz eins am letzten Spieltag aus eigener Kraft sichern. Voraussetzung ist ein Sieg am Samstag (ab 13.30 Uhr) gegen den 1. FC Heidenheim, der noch Chancen auf Relegationsplatz drei besitzt. "Wir müssen im letzten Heimspiel gegen Heidenheim noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um unsere gute Heimbilanz zu festigen und gleichzeitig die Meisterschaft zu holen", fordert SVS-Trainer Gerd Dais. Sandhausen führt die Heimtabelle mit 41 Punkten aus 18 Begegnungen an.
SC Preußen Münster: Mit einem Heimsieg gegen den Regionalligisten SC Verl will sich der SC Preußen am Mittwoch (ab 19 Uhr) für das Westfalenpokal-Finale und damit auch für die DFB-Pokal-Hauptrunde qualifizieren. Es wäre die vierte Teilnahme in den vergangenen fünf Jahren für die "Adlerträger". Um bestens vorbereitet zu sein, hatte Münsters Trainer Pavel Dotchev im Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim (1:4) einige Stammspieler geschont.
SV Darmstadt 98: Am Donnerstag lädt der SV Darmstadt 98 junge Fußballer aus der Region zum "Lilien"-Talenttag 2012 ein. Bereits seit neun Jahren findet jährlich der Talenttag am Böllenfalltor statt und viele Spieler haben so den Sprung in die Nachwuchsteams des SV 98 geschafft. Auch die Drittliga-Profis der Darmstädter nehmen den Nachwuchs unter die Lupe, beantworten Fragen und stehen für Autogrammwünsche zur Verfügung.
Arminia Bielefeld: Nach einem souveränen 6:0 (1:0) über den FC Bad Oeynhausen vor 6000 Zuschauern haben sich die Bielefelder am Dienstag für die DFB-Pokal-Hauptrunde 2012/2013 qualifiziert. Bereits am Sonntag absolvierte Arminia Bielefeld ein Freundschaftsspiel beim Brandenburgligisten Frankfurter FC Viktoria. Beide Vereine werden vom gleichen Hauptsponsor unterstützt. Bielefeld setzte sich 7:0 (2:0) durch. Die U 23-Spieler Patrick Ellguth, Bashkim Renneke (2), Olcay Turhan sowie Onel Hernández (2) und Nico Hammann trafen. Bielefelds Trainer Stefan Krämer hatte wegen des Pokalspiels zum großen Teil auf Spieler aus der Reserve gesetzt.
SpVgg Unterhaching: Patrick Ziegler verlässt die Bayern und schließt sich zur kommenden Saison dem aktuellen Zweitligisten SC Paderborn 07 an. Der 22-jährige Innenverteidiger erhält bei den Ostwestfalen einen Einjahres-Vertrag. Ziegler spielte bis zum Sommer 2003 beim TSV Moosach-Hartmannshofen, ehe er nach Unterhaching wechselte. Nach guten Leistungen in den Jugendteams rückte er zu den Profis auf, bei denen er mittlerweile 53 Spiele in der 3. Liga absolvierte. In dieser Saison kam er bisher auf 28 Einsätze, in denen er zwei Tore erzielte. "Patrick ist ein sehr talentierter Innenverteidiger mit einer guten Spieleröffnung und hoher Geschwindigkeit. Er hat das Zeug dazu, sich in der Bundesliga zu etablieren", sagt Paderborns Cheftrainer Roger Schmidt über den Zugang.
SV Werder Bremen II: Bremens Mittelfeldspieler Felix Kroos, Bruder von Nationalspieler Toni Kroos (FC Bayern München), musste sich einer Operation an der Milz unterziehen, die gut verlaufen ist. Der 21-Jährige hatte sich am Morgen vor dem Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern München (1:2) im Mannschaftshotel unwohl gefühlt, war von Teamarzt Dr. Götz Dimanski untersucht und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus überwiesen worden. In dieser Saison wird der Mittelfeldspieler (25 Einsätze in der 3. Liga, eine Bundesliga-Partie) nicht mehr zum Einsatz kommen.
Arminia Bielefeld: Gleich zwei Spieler von Arminia Bielefeld müssen sich demnächst einem operativen Eingriff unterziehen. Innenverteidiger Thomas Hübener wird am Fuß operiert. Dem 29-Jährigen muss eine Schraube entfernt werden. Bei Rechtsverteidiger Dennis Riemer (24) wird ein Eingriff an der Nase durchgeführt.



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