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17.04.2012·10:30·Champions League

Bayern gegen Real: Ein Spiel für die Geschichtsbücher

Ein echter Anführer: der FCB-Kapitän Effenberg (r) beim 4:2 in Madrid 2000  © Bongarts/GettyImages
Ein echter Anführer: der FCB-Kapitän Effenberg (r) beim 4:2 in Madrid 2000

Gegen keinen Klub hat der FC Bayern mehr Europapokalspiele bestritten als gegen Real Madrid, 18 sind es bis jetzt. Alle in dem bedeutendsten Wettbewerb, anfangs im Landesmeister-Cup (6 Spiele), ab 2000 in der Champions League. Die Bilanz ist positiv für die Bayern (10-2-6), in den acht K.o.-Duellen (zweimal ging es in der Zwischenrunde um Punkte) steht es pari, 4:4.

Vor dem 19. Duell der beiden europäischen Giganten heute (ab 20.45 Uhr, live bei Sat.1 und Sky) im Halbfinalhinspiel der Champions League wirft der Autor und Historiker Udo Muras für DFB.de einen Blick auf die 36-jährige Geschichte des Dauerbrenners im Europapokal, der längst ein Klassiker ist.

FC Bayern: Dreimal in Folge Landesmeister-Triumphator

Die Lage war ungewöhnlich ernst. Seit der WM 1974 im eigenen Land brachte das Starensemble des FC Bayern in der Bundesliga kein Bein mehr auf die Erde. Trotz sechs Weltmeistern im Kader, die legendäre Achse Maier-Beckenbauer-Müller garantierte keine Siege mehr. 1975 kämpfte Bayern lange gegen den Abstieg und auch 1976 war der Titel Ende März bereits in unerreichbarer Ferne. Und ausgerechnet jetzt stand das allererste Spiel bei Real Madrid auf dem Programm, im Halbfinale des Landesmeister-Pokals. Nichts war wahrscheinlicher als das Ausscheiden, die letzte Titelhoffnung wäre dahin gewesen. In seiner Not bat Trainer Dettmar Cramer den Präsidenten Wilhelm Neudecker vor dem Anpfiff im Stadion Santiago Bernabeu in die Kabine, um die müden Krieger munter zu machen. Und Neudecker wählte pathetische Worte: "Es geht um das Schicksal des Vereins und der Mannschaft für ein Jahr."

Und um das einmalige Kunststück, den Europapokal-Hattrick zu schaffen. Denn Mitte der Siebziger konzentrierten sich die Bayern vornehmlich auf den Europapokal – und das mit sensationellem Erfolg. Die Premiere gegen Real war das Duell der "Königlichen" gegen die Könige Europas und sie hatte eine pikante Note. Denn bei Real spielten zwei deutsche Weltstars – Günter Netzer und Paul Breitner waren die ersten deutschen Legionäre in Madrid. Breitner war beim Hinspiel nur Reservist und gedanklich irgendwie immer noch ein Münchner. So half er beim Koffertragen, fuhr im Bayern-Bus mit und lud die Ex-Kollegen Sepp Maier, Rainer Zobel und Uli Hoeneß auf einen Umtrunk sogar zu sich nach Hause ein – nach dem Spiel wohlgemerkt.

Es gab viel auszudiskutieren, denn die Premiere des Klassikers vor 120.000 Zuschauern sorgte für internationale Schlagzeilen. Im doppelten Sinne. Nach dem 1:1, natürlich hatte Gerd Müller getroffen, flogen die Fäuste. Ein wild gewordener Teenager überwand alle Absperrungen und schlug aus Frust die vermeintlichen Übeltäter nieder: Torschütze Müller und Schiedsrichter Erich Linemayr. "Ich wollte gerade auf Sepp Maier zulaufen, da machte es rumms", erinnerte sich Müller. Der Bomber wurde unter dem Auge getroffen und ging ebenso zu Boden wie der Schiedsrichter. Erst Uli Hoeneß und Torwart Sepp Maier stoppten den Amokläufer. "Ich habe mich todesmutig dazwischen gehechtet, den Hund in den Schwitzkasten genommen und der Polizei übergeben", prahlte der Sepp und ergänzte: "Der Bursche hat bekommen, was er verdient." Uli Hoeneß meldete auch die Teilnahme von Real-Spielern am Tumult und identifizierte Verteidiger Camacho als Rädelsführer. So also fing es an. Die UEFA sperrte Real in erster Instanz für die nächste Saison, ließ dann aber doch Gnade walten.

Den Bayern war's egal. Präsident Wilhelm Neudecker hielt abends im Hotel "Don Quijote" seine zweite Rede an diesem Tag ("Ich sage Ihnen Dank für diese Leistung") und zuhause warfen sie die "Königlichen" 14 Tage später sportlich raus (2:0). Gerd Müller nahm noch einmal Rache für die Schläge. Er pflegte, offene Rechnungen in Toren zu begleichen und schoss deren zwei in einem der besten Spiele in der Geschichte des FC Bayern. Die Spanier erwiesen sich als schlechte Verlierer, Amancio flog vom Platz. Nicht der letzte Platzverweis in diesem Duell.

Trainer Miljanic dagegen bewies Stil: "Es ist nicht nur mein Wunsch, sondern ich glaube ganz fest daran, dass die Münchner zum dritten Mal hintereinander den Pokal gewinnen werden." Vier Wochen später gewannen sie ihn tatsächlich.

Hitzige Duelle mit den "Königlichen"

Beim Wiedersehen nach elf Jahren war alles noch hektischer, die Halbfinal-Spiele im April 1987 gelten als die schlimmsten. Beim 4:1-Triumph der Bayern in München gab es zwei Platzverweise für Real und zwei Elfmeter für die Bayern, die Lothar Matthäus verwandelte. Aber Matthäus ging nach einem Tritt von Juanito in sein Gesicht gezeichnet vom Platz und wegen seines Revanchefouls fehlte er im Rückspiel. Am 22. April waberten Hass und Revanchegelüste durch Bernabeu. Steine, Batterien und Eisenstangen flogen schon beim Warmmachen. Aber Bayerns belgischer Torwart Jean-Marie Pfaff, den ein Messer nur knapp verfehlte, bestritt das Spiel seines Lebens. Er ließ nur ein Eigentor von Stürmer Roland Wohlfarth zu, dabei war Klaus Augenthaler nach 30 Minuten vom Platz geflogen. In der Kabine drehte der Abwehrchef alle sechs Duschen auf, um keine Torschreie hören zu müssen und rauchte nervös Kette. Und Vizepräsident Karl Pfab wurden in den Katakomben 700 D-Mark gestohlen - der Finaleinzug hatte seinen Preis. Aber alle bestanden die Reise unbeschadet, gut, dass Pfaffs Frau Carmen noch am Morgen in einer Madrider Kirche für ihn und seine Kollegen gebetet hatte.

Im März 1988 ging es erstmals ohne Eklat ab, dafür scheiterte Bayern erstmals an Real. Unter Trainer Jupp Heynckes war im Viertelfinale Schluss. Wieder war es ein Drama. Bis zur 88. Minute führten die Bayern in München durch Tore von Wohlfarth und die Verteidiger Hansi Pflügler und Norbert Eder sicher 3:0, das ganze Olympiastadion tanzte vor Freude. Doch dann erlebte die Abwehr zwei rabenschwarze Minuten und kassierte vermeidbare Tore von Emilio Butragueno und Hugo Sanchez. Eder patzte vor dem 3:1 und Pfaff ließ einen Freistoß unter dem Bauch durchkullern. Real-Trainer Leo Beenhakker war dennoch unzufrieden: "Wir sind gekommen, um in München zu gewinnen." Aber das sollte keinem Real-Team je gelingen.

Nach dem 0:2 in Madrid vor 100.000 Zuschauern konnte man zwar erleichtert feststellen, dass es auch ohne Platzverweise geht. Aber dafür sorgte eine Bombendrohung im Hotel der Gastgeber für Aufregung. Im Stadion blieb es friedlich, 400 Polizisten und 250 Ordner machten wohl Eindruck. Uli Hoeneß lobte: "Die Spanier haben sehr viel getan. Das läuft viel besser als im vergangenen Jahr. Ich hatte allerdings auch das Gefühl, dass die Bösartigkeit der Fans diesmal nicht so stark ist wie im Vorjahr." Geschlagen wurden die Bayern fortan nur noch sportlich in Madrid, die Zeit der Prügel war vorbei. In den Neunzigern sahen sich die Rivalen überhaupt nicht.

"Caramba": <i>Bild</i> begeistert nach dem grandiosen Bayern-Sieg 2000 bei Real  © privat
"Caramba": Bild begeistert nach dem grandiosen Bayern-Sieg 2000 bei Real

Erster Sieg im ehrwürdigen Estadio Bernabeu

Nach zwölf Jahren Pause kreuzten sich die Wege der Rekordmeister ihrer Länder dann fast jährlich – stets in der Champions League. Aus Bayern-Sicht gab es kein größeres Spiel gegen Real als das am 29. Februar 2000, als sie als erste deutsche Mannschaft überhaupt in Bernabeu gewannen. Nach dem grandiosen 4:2 vor 60.000 Zuschauern (Tore: Mehmet Scholl, Stefan Effenberg, Thorsten Fink und Pauli Sergio) fragte Präsident Franz Beckenbauer auf dem Bankett: "Habt ihr schon mal so ein tolles Spiel gesehen?" Alle schwiegen stolz. Der damals die Champions League übertragende Privatsender tm3 verbuchte einen Quotenrekord – 7,41 Millionen Zuschauer hatten eine gute Wahl getroffen. In einem Jahr, in dem der deutsche Fußball viele Tiefschläge einstecken musste, tat dieses Spiel allen gut. "Danke, Bayern!", titelte der Kicker und klebte das Etikett "Super-Gala bei Real" auf den Spielbericht.

Auch die spanische Zeitung El Mundo lobte: "Gegen den FC Bayern zu gewinnen, wäre genauso leicht gewesen, wie den Amazonas im Kanu zu überqueren." Auch Trainer Ottmar Hitzfeld war glücklich: "Das beste Spiel, seit ich bei Bayern bin." Das Rückspiel war ebenso berauschend (4:1), nur dass ein Heimsieg gegen Real schon die Regel war. Die Kollegen machten USA-Auswanderer Lothar Matthäus, der an diesem 8. März 2000 letztmals das Bayern-Trikot trug, ein herrliches Abschiedsgeschenk. 8:2 Tore und zwei Siege gegen Real binnen neun Tagen – und doch half es nichts. Es waren Spiele in der mittlerweile wieder abgeschafften Zwischenrunde, die beide überstanden.

Und das Los führte sie fünf Wochen später im Halbfinale wieder zusammen – und diesmal lachte Real. Ein sehr unglückliches Eigentor von Jens Jeremies besiegelte die Niederlage (0:2) in Madrid, Nicolas Anelka hatte schon nach vier Minuten getroffen. Real hatte seine Rache, auf die 95.000 Zuschauer gehofft hatten. Nicht unter den Torschützen, aber überragender Mann auf dem Platz: ein gewisser Raul.

60.000 Zuschauer im Olympiastadion hofften vergeblich auf ein Wunder, obwohl Carsten Jancker das ersehnte frühe Tor (12.) gelang. Doch Anelkas Kopfballtor (31.) zerstörte die Hoffnungen, sein "historischer Kopfball bringt Real ins Finale", schwelgt Marca. Die fünfte Niederlage im fünften Gastspiel war da zu verschmerzen, Giovane Elber traf per Kopf gegen Iker Casillas (54.), der auch heute noch für Real spielt. Kaiser Franz, damals Präsident, nahm es gelassen: "Wenn Du Real schlagen willst, brauchst Du zwei gute Tage. Aber wir waren in Madrid so schlecht, dass wir es zuhause fast nicht mehr aufholen konnten."

Über Real zum Triumph 2001

Doch es sollte noch ein großer Tag kommen für die Roten: Am 1. Mai 2001 öffnete Giovane Elber zwölf Tage nach einem Eingriff am Knie mit seinem 1:0 aus rund 30 Metern das Tor zum Gewinn der Champions League drei Wochen später. Nicht so brillant wie 2000, aber effizient und taktisch versiert. Zwei Siege binnen eines Jahres in Bernabeu machten die Bayern zur "bestia negra" – zur schwarzen Bestie, wie es Marca schrieb. Denn diesmal setzten sich die Münchner wieder durch, im Rückspiel traf Elber erneut. Für Real traf Luis Figo. Das 2:1-Siegtor schoss dann Jens Jeremies, der sich trotz kaputten Knies für die Mannschaft opferte und das dramatische Saison-Finale in Liga und Champions League verpasst. Mitfeiern durfte er trotzdem. Wie 1976 führte Bayerns Weg zum Titel über den Halbfinal-Gegner Real Madrid. Ein Omen?

Schon in der folgenden Saison gab es Revanche. Im Viertelfinale. Und diesmal stand Real ganz dicht vor dem ersten Erfolg in München. Nach Geremis Tor (11.) führten die "Galaktischen", wie sie in jenen Tagen hießen – neben Figo trug auch Weltmeister Zinedine Zidane das weiße Trikot, David Beckham sollte folgen – bis zur 82. Minute. Selbst einen Elfmeter brachten die Bayern nicht unter, weil Stefan Effenberg beim Anlaufen beschloss, die Ecke zu wechseln und sich damit selbst am meisten verwirrte. Cesar hielt (72.), das wie immer in diesem Duell ausverkaufte Olympiastadion stöhnte auf. Da machte Effenberg seinen Fauxpas wieder gut und glich aus. Oliver Kahn kam aus dem Tor gerannt. Effenberg erzählte der Presse: "Wie zwei Footballer sind wir zusammengeprallt und haben uns angebrüllt: 'Wir packen das noch, wir schlagen Real.'" Claudio Pizarro ließ diesem Schwur Taten folgen (88.) – 2:1. Wieder hatte Real in München verloren. Für Effenberg kein Wunder: "Das war der Beweis, dass man mit dem Spiel für die Galerie von Real eben nicht locker gewinnen kann."

Spaniens El Mundo Deportivo trauerte mit seinem Meister: "Herber Rückschlag. Es war die siebte Niederlage für Real in der uneinnehmbaren Burg der Bayern." Aber in Madrid drehte Real das Blatt. Am 10. April 2002 (0:2) war der Titelverteidiger im Viertelfinale chancenlos, es spielte und traf nur Real. Helguera (69.) und Guti (85.) überwanden Oliver Kahn. Diesmal war es wieder so hektisch wie in den Achtzigern: Stefan Effenberg wurde von einem Feuerzeug getroffen, Hasan Salihamidzic flog nach einem groben Foul an Solari vom Platz. Real gewann anschließend auch den Pokal – gegen Bayer Leverkusen.

"Kahn tut den Madrilenen einen galaktischen Gefallen"

Am 24. Februar 2004 sah man sich erstmals im Achtelfinale und nun riss die Super-Serie der Münchner. Nach einem schweren Fehler von Oliver Kahn, der einen Freistoß von Roberto Carlos aus 30 Metern durchrutschen ließ (83.), kam Real erstmals zu einem Unentschieden im Olympiastadion (1:1). Kahn warf nach dem Fehler seine Handschuhe weg, die Bilder gingen um die Welt.

Es war nicht der erste Patzer des Nationaltorwarts in jener Saison und die internationale Presse spottete. El Pais: "Kahn tut den Madrilenen einen galaktischen Gefallen. Dies war der vielleicht endgültige Sturz des letzten deutschen Fußballmythos." El Mundo wurde noch verletzender: "Der Sturz des unsympathischen Stars. Er ging wie eine alte, schwangere Frau zu Boden." Englands Guardian fand: "Selbst ein Idol kann Hände aus Ton haben."

Ohne den Fehler hätte es zum verdienten achten Heimsieg über Real gereicht. Roy Makaay hatte für den dünnen Vorsprung gesorgt, der gemessen an den Chancen schmeichelhaft für die Gäste war. Ottmar Hitzfeld lobte: "Wir haben Real das Fürchten gelehrt." Erstmals sah das Münchner Publikum alle Galaktischen: Figo, Zidane und Beckham standen in der ersten Real-Elf, die in München nicht verlor. Zidane sagte anerkennend: "Wir haben richtig Glück gehabt."

Pechvogel Oliver Kahn wiederum sagte gleichsam genervt wie trotzig am nächsten Tag auf der Pressekonferenz, wenn er der Alleinschuldige sei, dann müsse er eben "das Rückspiel allein gewinnen". Doch Zinedine Zidanes Tor (34.) konnte er nicht verhindern und seine Vorderleute fanden keinen Weg, Kollege Casillas zu überlisten. 75.000 Zuschauer sahen eine Partie mit wenigen Höhepunkten und sechs Minuten Nachspielzeit wegen zahlreicher Fouls am Ende. Erstmals gegen Real dabei: Bastian Schweinsteiger, damals 19, der nach der Pause Owen Hargreaves ablöste und durchaus gefiel. Franz Beckenbauer analysierte: "Wir hatten wohl zu viel Respekt."

Roy Makaay schreibt Geschichte

Drei Jahre später im bis dato letzten Aufeinandertreffen galt das zunächst auch. In Madrid sah es zwar zur Pause (3:1) nach einem Debakel aus und Raul hatte erstmals gegen die Bayern getroffen – und das gleich doppelt – aber in der zweiten Hälfte raffte sich der Deutsche Meister auf. Zwei Minuten vor Abpfiff traf der frisch von Reals Konkurrenten gekommene Mark van Bommel aus 18 Metern zum 3:2-Endstand. Lucio hatte das erste Bayern-Tor zum 1:1 (23.) geköpft, Ruud van Nistelrooy traf zum 3:1 (34.). Lauter große Namen auf der Anzeigetafel, nur David Beckham schaffte es nicht. Obwohl überragend, hatte der Engländer an diesem Tag nicht das Glück des Tüchtigen. Oliver Kahn lenkte einen seiner gefürchteten Freistöße an die Latte (51.) und machte seinen Frieden mit Reals Freistoßschützen.

Im Rückspiel (2:1) wurde Champions-League-Historie geschrieben. Obwohl Real Anstoß hatte, schossen die Bayern das schnellste Tor in der Historie der "Königsklasse". Hasan Salihamidzic eroberte den Ball von Roberto Carlos und bediente Roy Makaay – 1:0 nach 10,03 Sekunden. Reals Premiere in der Allianz Arena, in der die Bayern seit 2005 spielen, begann denkbar schlecht. Wie im Hinspiel gelang Abwehrchef Lucio dann ein Kopfballtor (67.). Doch Lucio selbst machte es noch mal spannend und verursachte gegen Robinho einen Foulelfmeter. Hitzkopf Mark van Bommel war anderer Meinung und legte sich mit Diarra an, was beiden einen Platzverweis einbrachte. Van Nistelrooy blieb unbeeindruckt und verwandelte den Elfmeter zum 2:1-Endstand. Den voreilig bejubelten Ausgleich der Gäste durch Ramos erkannte der Schiedsrichter wegen Handspiels nicht an.

Und so jubelten am Ende wieder die Bayern, die heute eine positive Bilanz zu verteidigen haben. Und den Nimbus der Unbesiegbarkeit im eigenen Stadion gegen Real. Nicht zuletzt wollen sie für Real auch weiterhin "la bestia negra" bleiben.

[um]

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