News-Meldung

Seiteninhalt drucken

 

12.05.2012·07:55·Regionalliga

RL Nord: Hallescher FC kann alles klar machen

Fast am Ziel: Sven Köhler und der Hallescher FC  © Bongarts/GettyImages
Fast am Ziel: Sven Köhler und der Hallescher FC

Erster "Matchball" für den Spitzenreiter Hallescher FC heißt es am 33. und vorletzten Spieltag in der Regionalliga Nord. Mit einem Sieg beim ZFC Meuselwitz heute (ab 13.30 Uhr) kann der HFC den Aufstieg aus eigener Kraft perfekt machen.

Sollte Halle der Sprung in die 3. Liga gelingen, hätte die Mannschaft von HFC-Trainer Sven Köhler Historisches geschafft. Bisher hat noch keine Mannschaft aus Sachsen-Anhalt in der 3. Liga gespielt. "Die Zuversicht im Umfeld ist riesengroß. Rund 2500 Fans werden uns nach Meuselwitz begleiten. Dort wollen wir alles klar machen", sagt Köhler im Gespräch mit DFB.de. Sollten die Verfolger Holstein Kiel (gegen Germania Halberstadt) und RB Leipzig (gegen den VfL Wolfsburg II) nicht gewinnen, reicht dem HFC bereits ein Remis zum Aufstieg.

Im Hinspiel gegen Meuselwitz hatte sich Halle 3:1 gegen die Thüringer durchgesetzt. Bei den Gastgebern fehlen mit Christopher Lehmann (Rotsperre) und Sebastian Latowski (fünfte Gelbe Karte) zwei gesperrte Spieler.

Nur noch theoretische Chancen für Kiel und Leipzig

Halles ärgster Verfolger Holstein Kiel, der mit vier Punkten Rückstand auf dem zweiten Tabellenplatz rangiert, empfängt Germania Halberstadt. Während die "Störche" aus den vergangenen sechs Spielen die maximale Punktzahl von 18 Zählern holten, wartet Halberstadt nach zwei Begegnungen noch auf den ersten Sieg unter der Regie von Interimstrainer Enrico Gerlach. Bei Holstein fehlt neben dem Rekonvaleszenten Tim Siedschlag auch der gelbgesperrte Kapitän Christian Jürgensen. Um die Chance auf den Aufstieg zu wahren, muss Kiel gewinnen und auf eine Niederlage oder ein Remis des HFC hoffen.

Ähnliche Voraussetzungen gelten für den Tabellendritten RB Leipzig vor dem zeitgleichen Spiel der Sachsen gegen den VfL Wolfsburg II. Nur bei einem eigenen Sieg und einer Niederlage von Halle könnte die Mannschaft von RB-Trainer Peter Pacult ein "Aufstiegsfinale" beim HFC am 19. Mai erzwingen. Nicht mithelfen kann dabei Abwehrspieler Christian Müller, der sich in Halberstadt (3:2) die zehnte Gelbe Karte einhandelt hatte. Für Wolfsburgs Trainer Lorenz-Günther Köstner ist das Saisonziel, wieder die beste zweite Mannschaft der Regionalliga Nord zu werden, zum Greifen nahe. Nach zwei Siegen liegen die "Wölfe" nur noch einen Punkt hinter dem Tabellenvierten Hannover 96 II.

VFC Plauens Trainer Thomas Hoßmang muss im letzten Heimspiel der Saison gegen den SV Wilhelmshaven auf Innenverteidiger Philipp Unversucht verzichten. Der 25-Jährige hatte beim Hamburger SV II (1:1) in der Vorwoche die fünfte Gelbe Karte gesehen. Der SV Wilhelmshaven geht nach dem Einzug in den DFB-Pokal durch ein 1:0 im Verbandspokalhalbfinale beim Oberligisten VfV Hildesheim mit gestärktem Selbstvertrauen in die Partie.

Heimpremiere von Magdeburgs Trainer Carsten Müller

Nach misslungenem Einstand (0:4 beim TSV Havelse) hofft der 1. FC Magdeburg bei der Heimpremiere von Interimstrainer Carsten Müller gegen den VfB Lübeck auf die ersten Punkte. Der vorherige Nachwuchsleiter Müller betreut den Europapokalsieger von 1974 nach der Trennung von Detlef Ulrich bis zum Saisonende. FCM-Mittelfeldspieler Fabian Burdenski muss die letzte Partie seiner Rotsperre absitzen. Bei den Lübeckern fehlt Abwehrspieler Nils Lange wegen seiner zehnten Gelben Karte.

Der Hamburger SV II bestreitet zeitgleich bei der seit vier Runden unbesiegten U 23 des FC Energie Cottbus bereits sein letztes Saisonspiel. Das Derby gegen den FC St. Pauli II (0:0) am 34. Spieltag fand bereits im April statt. Beim HSV wurden bereits mehr als ein Dutzend Spieler verabschiedet. Zur neuen Saison steht also ein größerer Umbruch bevor. Hamburgs Florian Brügmann, der zum Zweitligisten VfL Bochum wechselt, verpasst das Saisonfinale wegen einer Gelbsperre. Auf Seiten der Lausitzer stehen Kai Hempel und Christian Bubalovic (beide Rote Karte) nicht zur Verfügung.

Letztes Spiel gegen St. Pauli II: Der SV Meppen  © Bongarts/GettyImages
Letztes Spiel gegen St. Pauli II: Der SV Meppen

Der letzte Gegner von Neuling FC St. Pauli II in dieser Saison heißt Mitaufsteiger SV Meppen. Die Bilanz der Hamburger spricht vor dem Heimspiel gegen die Emsländer knapp für die Gäste. Von elf Begegnungen seit der Saison 1999/2000 gewann der SVM fünf. Vier Pauli-Siege und zwei Unentschieden stehen außerdem zu Buche.

Havelse: Breitenreiter in Berlin wieder auf der Bank

Wieder mit Cheftrainer André Breitenreiter tritt der TSV Havelse Sonntag (ab 14 Uhr) bei der Reserve von Hertha BSC an und hat den dritten Sieg in Folge im Visier. Beim 4:0 gegen den 1. FC Magdeburg in der Vorwoche war der 38-Jährige aus privaten Gründen verhindert und wurde von Co-Trainer Volkan Bulut vertreten. Die Berliner kämpfen gegen eine Negativserie an, warten seit acht Runden auf einen dreifachen Punktgewinn. In dieser Zeit holten die Hauptstädter drei von 24 möglichen Punkten.

Nach dem 2:1 beim VfB Lübeck absolviert Hannover 96 II zeitgleich beim Berliner AK sein zweites Auswärtsspiel hintereinander. Für die Niedersachsen, als Tabellenvierter in den 33. Spieltag gestartet, geht es darum, die Position zu halten. Die Mannschaft von BAK-Trainer Jens Härtel war unter der Woche noch im Pokalhalbfinale gegen den BFC Dynamo (2:1) im Einsatz. Im Finale wartet nun der SC Gatow, der sich durch ein 4:2 im Elfmeterschießen gegen Eintracht Mahlsdorf durchsetzen konnten. Der Berliner Pokalsieger qualifiziert sich für die erste Hauptrunde im DFB Pokal.

[mspw]

Zur ersten Seite

Diesen Artikel teilen

 

Artikel kommentieren

Wenn Sie diese News-Meldung kommentieren möchten, können Sie dazu das folgende Formular verwenden. Das DFB-Redaktionsteam behält sich vor, Passagen von allgemeinem Interesse gegebenenfalls im Anhang zu dieser News-Meldung zu veröffentlichen. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!

Anrede: HerrFrau
Vorname: * Nachname: *
E-Mail: * (wird nicht veröffentlicht)
Website: Ort:
 
Kommentar: *
Spam-Schutz: *

 
Anzeige: