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Fans, Fernsehen, Feierlichkeiten: Fakten zum Finale
Es ist das Finale der Superlative. Der Showdown zwischen Borussia Dortmund und Bayern München um den DFB-Pokal elektrisiert Fußball-Deutschland. Der BVB reist als alter und neuer Deutscher Meister nach Berlin, die beste Rückrunde der Bundesliga-Geschichte im Rücken. Die Bayern kommen als Champions-League-Finalist ins Olympiastadion. DFB.de präsentiert die wichtigsten Fakten rund ums Endspiel, das um 20 Uhr angepfiffen wird.
Fans: Mit 74.497 Zuschauern ist das Berliner Olympiastadion bis auf den letzten Platz gefüllt. Den beiden Finalteilnehmern stand jeweils ein Kontingent von 20.000 Tickets zur Verfügung. Der Andrang war gewaltig. Allein beim DFB gingen 328.000 Kartenanfragen ein, beim BVB waren es sogar 350.000, beim FC Bayern 120.000. Die Dortmunder Anhänger sind der Kurve am Marathontor zugeteilt, die Münchner Fans versammeln sich in der Ostkurve.
Fernsehen: Das DFB-Pokalfinale wird in mehr als 150 Länder übertragen. Im deutschen Fernsehen senden das ZDF und Sky live. Insgesamt 48 Kameras sind im Olympiastadion im Einsatz. Rund 800 Medienvertreter haben sich angekündigt, darunter 300 von TV und Hörfunk. Hinzu kommen fast 500 Printjournalisten und Fotografen. Das Preisgeld aus den Fernseheinnahmen beträgt 2,5 Millionen Euro für den DFB-Pokalsieger und zwei Millionen für den Verlierer des Finales.
Das Spiel: Anstoß ist um 20 Uhr. Als Spielball kommt der Tango 12 zum Einsatz, das Modell von adidas, mit dem auch bei der EURO in Polen und der Ukraine gespielt wird. Geleitet wird die Partie von Peter Gagelmann (ATSV Sebaldsbrück). Als Schiedsrichterassistenten stehen ihm Matthias Anklam (Hamburg) und Sascha Thielert (Buchholz) zur Seite. Vierter Offizieller ist Marco Fritz.
Rahmenprogramm: Der Pokal ist diesmal ein noch schönerer Anblick als gewohnt. Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner überreicht die Trophäe an den Gewinner. Nach der Siegerehrung ist eine spektakuläre Abschlussshow vorgesehen. Mitfeiern werden nach getaner Arbeit auch die rund 500 Volunteers, die beim DFB-Pokalfinale ehrenamtlich im Einsatz sind und um deren Koordination sich der Berliner Fußballverband kümmert. Vor dem Anpfiff stimmt "DFB aktuell" die Fans mit Geschichten, Interviews und Hintergrundinformationen auf das Finale ein. 47.000 Exemplare des Magazins werden im Stadion verteilt.
Statistik: Für den FC Bayern München ist es die 18. Teilnahme am DFB-Pokalfinale. Mit 15 Titeln sind die Münchner unangefochtener Rekordsieger. Borussia Dortmund stand viermal im Finale, durfte den DFB-Pokal zweimal in Empfang nehmen. Bereits 2008 trafen beide Klubs im Endspiel aufeinander, die Bayern setzten sich durch zwei Tore von Luca Toni mit 2:1 nach Verlängerung durch. Der beste Münchner Pokaltorschütze ist – wie könnte es anders sein – Gerd Müller mit sagenhaften 78 Treffern. Die Bestmarke beim BVB wird von Manfred Burgsmüller (23) gehalten. Die meisten Pokalspiele haben Lothar Huber (38, Dortmund) und Sepp Maier (63, München) auf dem Buckel. Insgesamt hat der FC Bayern 216 Partien im DFB-Pokal absolviert, davon 168 gewonnen. Für Dortmund stehen 92 Siege aus 152 Spielen zu Buche. Der höchste Sieg der Schwarz-Gelben im DFB-Pokal datiert vom 5. August 1978 (14:1 gegen den BSV Schwenningen). Die Bayern feierten ihr ausgiebigstes Schützenfest am 15. August 1997 beim 16:1 gegen die DJK Waldberg.


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