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23.03.2011·19:22·Internationale Beziehungen

Kongolesen gewinnen bei "Four Countries 4 Peace"

Afrika pur: Szene vom Turnier "Four Countries 4 Peace"  © DFB
Afrika pur: Szene vom Turnier "Four Countries 4 Peace"

Ein Sieger wurde natürlich auch ermittelt. Ehre, wem Ehre gebührt: Das Team ECO FOOT aus Bukavu im Kongo hat sich am Ende durchgesetzt. Herzlichen Glückwunsch. Gewonnen haben aber auch die sieben anderen Teilnehmer, gewonnen haben die 4000 Zuschauer, gewonnen haben die Organisatoren, gewonnen hat vor allem eine Idee: Fußballspielen für den Frieden, Völkerverständigung mit Tritten gegen den Ball. Zum zweiten Mal haben DFB und Auswärtiges Amt in Ruanda zum Turnier "Four Countries 4 Peace" eingeladen.

Ein ungewöhnliches Turnier, an einem ungewöhnlichen Ort, mit ungewöhnlichen Regeln: Gemischte Mannschaften, nur die Mädchen dürfen Tore erzielen, gespielt wird ohne Schiedsrichter.

Mit Freude dabei: Kleiner Teilnehmer im DFB-Dress  © DFB
Mit Freude dabei: Kleiner Teilnehmer im DFB-Dress

Acht Jugendmannschaften aus Burundi, Uganda, dem Kongo und Ruanda haben in der vergangenen Woche das zukünftige Football-for-Hope-Zentrum in Kimisagara in Ruanda mit Lachen, Leben und Hoffnung gefüllt. Jedes strahlende Gesicht war ein Zeichen für den Frieden, jeder Jubel, jede Diskussion, jedes Gespräch. Dieser Meinung waren auch die hochrangigen Gäste, die sich den Besuch des Turniers nach dem großen Erfolg bei der Erstauflage im vergangenen Jahr nicht nehmen lassen wollten.

Jean Bosco Kazura, der Präsident des ruandischen Fußballverbandes war gekommen, als Vertreter der deutschen Botschaft in Kinshasa und Kigali waren der Chef de Mission Schwake und der Erste Sekretär Meier vor Ort.  Die Vereinten Nationen waren durch Willi Lemke, den Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung vertreten.

Und Lemke war begeistert. „Das Four Countries 4 Peace Turnier hat ihn durch die sehr gute Organisation und vor allem durch die verschiedenen verbindenden und stärkenden Elemente überzeugt“, sagte er.

[sl]

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