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17.03.2011·09:00·Internationale Beziehungen

DFB hilft in Ruanda: Fußballspielen für den Frieden

"Four Countries 4 Peace": Jugend-Turnier in Ruanda  © DFB
"Four Countries 4 Peace": Jugend-Turnier in Ruanda

Die Botschaft ist eindeutig: "Four Countries 4 Peace". Beim Turnier im ruandischen Kigali stehen neben dem Sport vor allem die Völkerverständigung und das Miteinander im Mittelpunkt; Fußballspielen für den Frieden.

So war es schon im Jahr 2010, als der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt zum ersten Mal zu diesem außergewöhnlichen Turnier eingeladen hat. Und so wird es auch diesmal sein.

"Four Countries 4 Peace" findet seine Fortsetzung, am Mittwoch kamen die acht Jugendmannschaften aus Burundi, Uganda, dem Kongo und Ruanda im Football-for-Hope-Zentrum in Kimisagara an. In den kommenden vier Tagen wird Fußball gespielt und in Workshops gemeinsam gearbeitet, beim Kulturfestival lernt man einander kennen.

Nur Mädchen dürfen die Tore erzielen

Fußballspielen für den Frieden, ein bemerkenswertes Zeichen in einer von Bürgerkriegen gezeichneten Region. Dialog, Austausch, Von- und Übereinanderlernen - all das soll während der vier Tage in Ruanda das Spiel mit dem Ball ergänzen.

Aber natürlich wird auch Fußball gespielt, wenn auch auf eine nicht gewöhnliche Art. Die Mannschaften bestehen zur gleichen Anzahl aus Mädchen und Jungen, wobei nur die Mädchen Tore erzielen dürfen. Eine weitere Besonderheit ist, dass das Turnier ohne Schiedsrichter stattfindet. Konflikte müssen also im Dialog geklärt werden, das Spiel geht erst weiter, bis gemeinsam eine Einigung erzielt wurde.

 

Los geht’s heute Nachmittag, wenn im Beisein von Willi Lemke, dem Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienste von Frieden und Entwicklung, das Eröffnungsspiel stattfindet.

[sl]

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