Frankreich

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"Freundschaftliche Beziehung durch neue Impulse intensivieren"



Escalettes (l.) und Zwanziger

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Französische Fußball-Verband (FFF) verständigten sich im Oktober 2007 darauf, ihre Zusammenarbeit deutlich zu intensivieren.

 

Jean Pierre Escalettes und Dr. Theo Zwanziger, die beiden ehemaligen Präsidenten der beiden Verbände, unterzeichneten im Rahmen der feierlichen Eröffnung des DFB-Bundestages 2007 in Mainz ein entsprechendes Kommuniqué. An dem 39. ordentlichen DFB-Bundestag in der Mainzer Rheingoldhalle haben 256 stimmberechtigte Delegierte der DFB-Landesverbände sowie zahlreiche nationale und internationale Gäste teilgenommen.

 

In der Präambel des Kommuniqués heißt es: „In dem Bewusstsein, dass sie im europäischen Fußball viele gemeinsame Ziele und Interessen miteinander teilen, und mit dem Wunsch, ihre freundschaftliche Beziehung und ihre Kooperation durch neue Impulse zu intensivieren, vereinbaren der Deutsche Fußball-Bund und die Fédération Francaise de Football eine enge Partnerschaft.“

 

In dem zehn Artikel umfassenden Dokument wird die Partnerschaft der beiden Verbände unter anderem ausgebaut durch das Versprechen, künftig mit allen Teams, von den A-Nationalmannschaften der Männer und Frauen bis zu den Schüler-Mannschaften, häufiger gegeneinander anzutreten. Im technischen Zentrum Fernand Sastre in Clairefontaine wurde 2008 ein Seminar der Trainerstäbe aus Deutschland und Frankreich veranstaltet. Für die Schiedsrichter soll ebenfalls eine regelmäßige gemeinsame Schulungsmaßnahme geschaffen werden.

 

Die beiden damaligen Präsidenten, Zwanziger und sein französischer Amtskollege Escallettes, haben unter anderem vereinbart, künftig mindestens einmal pro Jahr ein fußballerisches Gipfeltreffen der Präsidenten zu terminieren, um so regelmäßig aktuelle und grundsätzliche Themen der Kooperation zu erörtern.

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