Serie: "Ich lebe Fußball"

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Ohne sie kann der Fußball nicht bestehen: die ehrenamtlichen Helfer. DFB.de-Redakteur Gereon Tönnihsen stellt in einer Serie einige von ihnen vor. Was die Ehrenamtler antreibt, was sie bewegt, was sie leisten – und wie wichtig ihr Engagement ist. Ihnen allen ist eines gemeinsam: Sie leben Fußball.

 Serie: Folge 14 

"Dann vergesse ich, dass ich blind bin"

Bayram Dogan hat früher schon Fußball gespielt, als Kind. Ein wenig sehen konnte er damals noch, zehn Prozent betrug seine Sehkraft immerhin. „Mit Freunden konnte ich spielen, durch meine Schnelligkeit habe ich viel wettgemacht. Aber für Begegnungen im Verein reichte es nicht“, sagt der 36-Jährige. Sein Augenlicht wurde immer schlechter, bis er mit 15 ganz erblindete. Vieles war fortan anders, vieles war wichtig. Der Fußball erst einmal nicht. mehr
Gut am Ball: Bayram Dogan

 

 Serie: Folge 13 

Die Powerfrau von der Alster

Man hat schon von Bundesligatrainern gehört, die weniger Zeit auf dem Fußballplatz verbracht haben, als Carmen Paulsen es tut. Fünfmal in der Woche Training, das ganze Wochenende bei diversen Spielen - "unser Privatleben findet auf dem Sportplatz statt", sagt die 45-Jährige. mehr

 

 Serie: Folge 12 

Nordlicht in Bayern

Ein bisschen skeptisch waren sie im Fußballkreis Rendsburg-Eckernförde im hohen Norden schon. Ein 15-jähriger Nicht-Fußballer sollte die Internetseite neu gestalten und alle Aufgaben erledigen, die durch die Arbeit mit dem DFBnet anfallen? „Das legte sich aber schnell“, sagt Mark Rebitzer. mehr
Einsatz aus der Ferne: Mark Rebitzer, Nordlicht in Bayern

 

 Serie: Folge 11 

Theater in der Familie

Einmal im Jahr werfen sich ein paar Seniorenspieler des 1. FC Sonthofen in ihre Kostüme, Bauerntheater, ein Einakter, eine gute halbe Stunde, immer zur Weihnachtszeit. Dreimal schon haben sie das gemacht, nach zweimonatiger Probe. „Und es war immer eine Riesengaudi. Die Leute kennen das schon“, sagt Matthias Schmidle, der Spielleiter beim FCS – für die Bühne und für den Platz. mehr
Im Anzug bei der Versammlung: Schmidle, der Spielleiter

 

 Serie: Folge 10 

"Vor allem sind wir Sorben"

Johannes Matzke könnte sich als Kollege von Oliver Bierhoff bezeichnen. Macht er aber nicht, dazu ist er zu bescheiden. Doch wie Bierhoff ist auch Matzke Manager einer Nationalmannschaft. Einer, deren Spieler deutsche Pässe haben, wenn es auch nicht das A-Nationalteam ist. Der 62-Jährige leitet das Nationalteam der Sorben - und gleichzeitig die Fußball-Abteilung seines Klubs SG Crostwitz 1981. mehr
'Uwe Seeler ist mein Idol', sagt Matzke - 2003 traf er ihn selbst

 

 Serie: Folge 9 

Die wackere Familie

Wer sonntags bei Reunerts anruft, muss sich mit einem Freizeichen begnügen. Keiner wird den Hörer abheben. Reunerts sind unterwegs in Sachen Fußball. Sechsmal Reunert, eine Liebe: Wacker Lankwitz. Dem Verein im Berliner Südwesten hat sich fast die ganze Familie verschrieben. „Manchmal“, sagt Mama Sabine Reunert, „glaube ich, auch mein Herz schlägt schon grün-weiß.“ Grün-weiß wie die Farben von Wacker mehr
Die Reunerts (v.l.): Sabine, Jennifer, Pascal, Dominik, Bodo, Benjamin

 

 Serie: Folge 8 

Die Grenzgänger

Früher hat es mal geheißen, man müsse den Pass mitnehmen, wenn man in Wyler den Ball zu weit über das Fangnetz schieße. Der kleine Ort in der Gemeinde Kranenburg am unteren Niederrhein geht praktisch nahtlos in die Niederlande über. Als es noch die Grenze gab, lag Wyler ganz am Rande Deutschlands, mittlerweile liegt es mitten in Europa. Ein beträchtlicher Teil der Einwohner kommt seither von jenseits des einstigen Schlagbaums. mehr

 

 Serie: Folge 7 

50 Jahre für den Verein

Es ist einer dieser ersten angenehmen Tage des Jahres, die für den Übergang vom Winter zum Frühling stehen. Auf dem nach dem Frost und Schnee schwer zu bespielenden Rasen versuchen 22 Fußballer gerade, Ordnung in ihr Spiel zu bringen. Es geht um Sieg und Niederlage, es geht um Punkte. Ganz einfach: Es geht um Tore. mehr
Ein Leben für seine 09er: Heinz Paul (80) aus Bergisch Gladbach  © Sven Winterschladen

 

 Serie: Folge 6 

Geruht wird nur am Sabbat

Eigentlich, sagt Lucas Wendel, wollte er für sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) nach Israel gehen: "Ich wollte etwas mitnehmen aus diesem Jahr, etwas erleben." Es wurde schließlich München, weil ihm Israel angesichts des Nahost-Konflikts dann doch etwas zu gefährlich erschien. Beim jüdischen Verein TSV Maccabi trainiert Wendel die F2-Junioren. mehr
Trainer: Lucas Wendel

 

 Serie: Folge 5 

Ganz normal anders

Der Junge kann nur schwer laufen, doch Fußball ist sein Leben. Er will spielen, einfach nur spielen. Seine Konstitution lässt das nicht zu. Eigentlich. Manfred Eilermann hat ihn zum Torwart gemacht: „Da muss er nicht so viel laufen. Klar, es dauert etwas länger, wenn er aufstehen will, aber das ist doch in Ordnung.“ mehr
Seit fünf Jahren mittendrin: Lingens Trainer Eilermann

 

 Serie: Folge 4 

Der Mann, der immer da ist

Praktisch jeden Tag geht Horst Seebauer zum Sportplatz. Fünf Minuten sind es zu Fuß bis dahin. Ein Steinwurf. Der 58-Jährige bleibt manchmal nur für ein paar Minuten, hört sich um, was es Neues gibt, schaut kurz beim Training zu, ist einfach da. Manchmal nur, um ein bisschen zu „schnacken“, wie der Norddeutsche sagt. mehr

 

 Serie: Folge 3 

Immer in der Offensive

Tanja Walther-Ahrens liegt die Offensive. Bei Tennis Borussia Berlin und Turbine Potsdam hat sie einst in der Bundesliga gespielt, im Sturm, immer ganz vorne dabei. Auch über das Rasenviereck hinaus ist sie Expertin für den Vorwärtsgang. Die 39-Jährige ist beim Berliner Verein SV Seitenwechsel Vorstandmitglied. mehr
 Serie: Folge 2 

Anführer der Insulaner

Diese Geschichte handelt von einer Insel im Meer, von einem Mann, der hier geboren wurde und fast sein ganzes Leben hier verbracht hat. „Norderney, Norderney, eine Insel wie ein Traum: Wiesen, Watt und weiße Dünen, Wolken, Wind und Wellenschaum“, heißt es in einem Lied über das Eiland in der Nordsee. mehr
 Serie: Folge 1 

Yesil lebt Integration

Als Sinan Yesil mit 13 Jahren nach Ludwigshafen kommt, kann er genau ein Wort Deutsch: Hallo. Mehr nicht. Yesil ist bei seinen Großeltern in Fatsa aufgewachsen, einer türkischen Kleinstadt am Schwarzen Meer. Jetzt zieht er zu seinen Eltern, die als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen sind. Mit 13 haben gleichaltrige Jungs ihre erste Freundin, sie tanzen Klammerblues und haben die ersten Pickel. Yesil muss erst einmal deutsch lernen. Und sich integrieren in eine Gesellschaft, die er nicht kennt. mehr

 

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