Schiedsrichter Schiedsrichter mit Pfiff
Sie gehören zum Spiel wie der Ball ins Tor. 80.000 Schiedsrichter sorgen auf Deutschlands Fußballplätzen für Recht und Ordnung. DFB.de-Redakteur Steffen Lüdeke stellt immer donnerstags Referees mit ungewöhnlichen Geschichten vor. Engagiert und unparteiisch – Schiedsrichter mit Pfiff!
Folge 15 Referee-Chor von der Alb
Serie: Folge 15
Referee-Chor von der Alb
Der Umgang mit einer Pfeife gehört zum Handwerk jedes Schiedsrichters. Pfeifen können sie also, so viel steht fest. Aber singen? Herbert Fandel, als Vorsitzender der Schiedsrichter-Kommission so etwas wie Deutschlands oberster Schiedsrichter, ist hauptberuflich Pianist
und Leiter der Kreismusikschule Bitburg-Prüm.
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Serie: Folge 14
Kleiner Mann mit großen Leistungen
Viele Menschen stehen gerne im Mittelpunkt, Cem Yazirlioglu gehört dazu. Im Internet hat er es als Komparse der "Süper Tiger Show" zu einer gewissen Berühmtheit gebracht, seine Rolle als „Mr. Big“ ist ihm auf den Leib geschneidert. Irgendwie zumindest. „Mir machen diese Auftritte großen Spaß“, sagt Cem. Diese – und seine Rollen an der Komischen Oper in Berlin, wo er zum Stamm der Statisten gehört.
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Serie: Folge 13
Der Wolfgang Stark des Blindenfußballs
Was für eine Karriere! Vor zwei Jahren hat er sein erstes Spiel geleitet, in diesem Jahr schon gehört er zum erlesenen Kreis der Schiedsrichter für die Weltmeisterschaft. In 30 Monaten vom Anfänger in die Weltelite. Unmöglich? Nicht für Niels Haupt, nicht im Blindenfußball.
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Serie: Folge 12
Erfolg im Eiltempo
Und nicht vergessen: Der Doktortitel sollte schon erwähnt werden, den bekommt man ja schließlich nicht geschenkt. „Außerdem finde ich ganz generell, dass ich ziemlich toll bin“, sagt Riem Hussein. Pardon, Frau Dr. Riem Hussein. Eitel? Arrogant? Selbstverliebt? Nichts von alldem! Im Gespräch mit der Schiedsrichterin präsentiert sich eine gänzlich uneitle, sympathische junge Frau, die kaum weniger Wert auf die akademischen Leistungen ihres Lebens legen könnte. Jedenfalls auf den damit verbundenen Titel.
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Serie: Folge 11
Pfeife und Blicke sprechen lassen
Über all das kann Torsten Mertens nur müde lächeln. Wenn Zuschauer, Beobachter, Betreuer oder Trainer ihren Frust in Verbalattacken entladen, wenn wieder einmal der Mann mit der Pfeife an allem Schuld ist und der Schiedsrichter als Blitzableiter der Emotionen dienen muss. Wie so oft.
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Serie: Folge 10
Die pfeifende Familie Abdul
Was für eine Frage? Na klar ist das ein Ziel - alle drei Abduls als Schiedsrichter-Gespann eines Fußballspiels. „Das will ich unbedingt eines Tages erleben“, sagt Sermet-Enes Abdul.
Er ist aktuell der Jüngste im Bunde der pfeifenden Familie, dem Alter nach mit gerade einmal 16 Jahren, aber auch was seine Tätigkeit als Unparteiischer betrifft. Acht Spiele stehen in seiner Statistik, im Besitz des Schiedsrichterscheins ist er erst seit November des vergangenen Jahres.
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Serie: Folge 9
Ein Stück Sierra Leone auf dem Platz
Der Schiedsrichter als schwarzer Mann. In Person von Donald Spaene stimmt das Bild wieder, das aus den Fußballstadien in Deutschland längst verdrängt war. Schiedsrichter tragen heute Jerseys jeglicher Couleur, die Farbe Schwarz hat als Synonym für Unparteiische ausgedient. Nicht so bei Spaene. „Ich bin ja doppelt schwarz“, sagt der 45-Jährige mit einem Lachen, auch das gelbe Dress kann seine Herkunft nicht kaschieren.
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Serie: Folge 8
Turac kämpft gegen Vorurteile
Etwas Besonderes will Sinem Turac am allerwenigsten sein. Schließlich, so sieht sie es, ist an dem, was sie macht, auch nicht viel Besonderes. Die 21-Jährige ist Schiedsrichterin, aber das sind viele andere auch. Sie ist türkischstämmig, auch das macht sie wenig einzigartig. Sie ist hübsch, wie andere Frauen auch. Ohne das Interesse der Medien zu wecken.
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Serie: Folge 7
Der Spielverderber
Natürlich hat Oreste Steiner noch Ziele. Auch mit 74 Jahren. Auf 5000 Einsätze als Schiedsrichter möchte er beispielsweise noch kommen. Ein nicht unrealistisches Vorhaben, 4500 stehen schließlich schon zu Buche. Ein anderes Vorhaben ist da schon anspruchsvoller: seiner Frau Ingrid die Abseitsregel begreiflich zu machen. „Das habe ich schon 97.000-mal versucht“, sagt Steiner. Bisher vergeblich.
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Serie: Folge 6
Neuer spricht vom Titel
Um Gottes Willen! Was für ein Tabubruch, ausgerechnet auf Schalke. Was wird dazu wohl Trainer Felix Magath sagen, der Meister des Understatements? Hartnäckig verbietet sich der Trainer jedwede öffentliche Äußerung der Ambition auf den Titel, seine Spieler folgen ihm stumm. Nur einer schert aus: Neuer. „Ich will unbedingt Meister werden“, sagt er, „alles andere wäre eine Riesenenttäuschung.“
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Serie: Folge 5
Futsal statt "Fuzzal"
Wie man halt so recherchiert, wenn eine Thematik gänzlich unbekannt ist: Google wird’s schon wissen. Als sich Eugen Strigel im September 2003 mit der Frage, ob Stephan Kammerer sich vorstellen könne, künftig Futsal-Spiele zu leiten, an jenen wandte, wusste der nicht wirklich, was der Schiedsrichter-Lehrwart des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) von ihm wollte.
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Serie: Folge 4
Vom Altar zum Mittelkreis
Na, das ist doch mal ein Kompliment! Und dann auch noch aus berufenem Munde. Die Worte „phantastisch“, „ausgezeichnet“ und „großartig“ fallen, als Herbert Fandel die Leistung von Schiedsrichter Christian Rolke beschreiben soll. Klingt nach einer großen Karriere als Unparteiischer, ein solch beinahe hymnisches Lob vom designierten Schiedsrichter-Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) können nur wenige Referees vorweisen.
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Serie: Folge 3
Deutschlands ältester Referee
Manchmal wollen die Beine nicht mehr so. Die Augen haben auch nachgelassen. Ist ja auch kein Wunder - mit 84 Jahren. Der Körper also baut ab, der Wille ist dafür umso stärker. Ans Aufhören denkt Otto Kaschubowski deshalb noch lange nicht, beinahe Woche für Woche steht er in und um Hamburg auf dem Fußballplatz und leitet Spiele – als Deutschlands ältester Schiedsrichter.
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Serie: Folge 2
Bewachte Regelwächter
Noch immer denkt Peter Sailer gerne an seine Anfänge. Wenn der heute 64-Jährige Fußballspiele leitet, wenn er mitunter den Zorn der Spieler erdulden muss, dann blickt er nicht selten zurück und lässt Milde walten. Er war schließlich früher selbst nicht anders. Ein Heißsporn, der seine Emotionen nicht immer im Griff hatte.
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Serie: Folge 1
Der rollende Referee
Frank Reinel wehrt sich gegen den kolportierten Vorwurf. Heftig, und mit Nachdruck. Niemals, so sagt der Rechtsanwalt aus Regenburg, niemals habe er eine Mannschaft absichtlich benachteiligt. Eine Selbstverständlichkeit eigentlich, für einen Schiedsrichter zumal. Und doch steht dieser Vorwurf im Raum. Unausgeräumt. Nach so langer Zeit.
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