Einführung

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Wer heutzutage als Profitrainer arbeiten will, muss viel können - die Anforderungen und Aufgabenfelder des Fußball-Lehrers der Gegenwart sind äußerst vielseitig. Wer im Trainerberuf auf höchster Ebene bestehen will, muss sich dem stellen und über Handlungsmöglichkeiten verfügen, mit deren Hilfe die vielschichtigen Aufgaben bewältigt und die Spieler zu Spitzenleistungen getrieben werden können.

Unabhängig davon, ob dies den Profi-, Jugend- oder Verbandsbereich betrifft, setzt die Arbeit als Trainer auf höchstem Niveau eine vielschichtige Bildung und somit auch eine umfassende Ausbildung voraus. In den C-, B- und A-Lizenzlehrgängen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wird ein solides Fundament für eine erfolgreiche und kompetente Trainerarbeit gelegt und gefestigt.

Ohne Zweifel befähigt dieses Fundament zu kompetentem Arbeiten - besonders dann, wenn es vom Wissen und dem enorm wichtigen Erfahrungsschatz flankiert wird, die sich Trainer mit dem Ziel Spitzenfußball im Laufe ihrer aktiven Karriere, akademischen Ausbildung oder ihren vorausgegangenen Trainerstationen angeeignet haben.

Warum also zusätzlich noch die Fußball-Lehrer-Ausbildung? Der Deutsche Fußball-Bund ist wie derzeit 39 weitere Spitzenverbände in Europa davon überzeugt, dass eine zusätzliche Ausbildungsstufe erforderlich ist, um den Anforderungen an Trainer im absoluten Spitzenbereich gerecht werden zu können. Auch die Deutsche Fußball-Liga (DFL) ist dieser Auffassung, weshalb die Fußball-Lehrer-Lizenz mittlerweile in den Bundesligen und der 3. Liga Voraussetzung dafür ist, einen Cheftrainerposten zu bekleiden.

Auf dieser höchsten Ebene muss das Ziel sein, den Fußball in all seinen Facetten und aus allen Perspektiven zu beleuchten und unter der Leitung absoluter Experten bis ins Detail zu analysieren. Im Bereich der Fußball-Lehre muss der Trainer über jeden Zweifel erhaben sein. Doch auch Teilbereiche, die im Trainingsalltag möglicherweise durch Spezialisten im Funktionsteam abgedeckt werden, müssen in ihren Grundzügen beherrscht werden. Nur so kann der verantwortliche Chefcoach eine sorgfältige Auswahl seines Trainerstabs treffen und sein Personal kompetent führen.

Die Hennes-Weisweiler-Akademie des DFB hat es sich seit jeher zur Aufgabe gemacht, diese speziellen Anforderungen zu identifizieren und ihnen in der Ausbildung zum Fußball-Lehrer in allen Belangen gerecht zu werden. Übergeordnetes Ziel ist es, die angehende Trainerelite des deutschen Fußballs mit dem bestmöglichen Rüstzeug für ihre zukünftige Arbeit auszustatten und sie in allen Bereichen zu kompetentem und umsichtigem Handeln zu befähigen.

Diese Zielstellung verfolgt die Hennes-Weisweiler-Akademie in einem aktuell zehnmonatigen Lehrgang, dessen Struktur so ausgerichtet ist, dass Trainer berufsbegleitend den Grundstein für eine erfolgreiche Karriere legen können. Nach Abschluss dieser letzten Ausbildungsstufe - und nur dann - dürfen sie sich als staatlich anerkannte "Fußball-Lehrer" bezeichnen.

Diese höchste Ausbildungsstufe entspricht zugleich der UEFA-Pro-Lizenz - deutsche Fußball-Lehrer dürfen also in allen UEFA-Mitgliedsverbänden in den höchsten Spielklassen als Trainer wirken - Qualitätsarbeiter mit dem Prädikat "Made in Germany", sozusagen.

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