Sieger 2008

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Oliver Bierhoff (2.v.l.) mit Vertretern der "Türkischen Jugend Dormagen"

Kategorie Verein

TJ Dormagen

Mit seinem umfassenden und überaus erfolgreichen Engagement zur Integration von Mädchen mit Migrationshintergrund überzeugte die TJ Dormagen die Wettbewerbsjury. Dem Amateur-Fußballverein "Türkische Jugend Dormagen" ist es gelungen, innerhalb eines Jahres vier Mädchen- und eine Frauenmannschaft mit insgesamt mehr als 60 Spielerinnen aufzubauen.

Dabei hat er sich von einem türkischen zu einem multi-ethnischen Verein entwickelt. In den Mädchenmannschaften spielen Kinder und Jugendliche aus elf Nationen. Darüber hinaus unterstützt und berät der Verein die Spielerinnen in beruflichen und finanziellen Angelegenheiten.

 

Die Zweit- und Drittplatzierten:
Naumburger BC 1920 (2. Platz),
SV Rhenania Hamborn in Duisburg (3. Platz)



Die Förderschule Munderkingen gewann in der Kategorie Schule

Kategorie Schule

Förderschule Munderkingen

Das Rennen in der Kategorie Schule machte die Förderschule Munderkingen in Baden-Württemberg, an der rund ein Viertel aller Schüler einen Migrationshintergrund hat. Unter dem Motto "Fußball tut Schule gut" hat die Grund- und Hauptschule ein Schulsportkonzept entwickelt und verfügt sowohl über eine gemischte Fußballmannschaft als auch über eine Mädchenmannschaft.

Darüber hinaus werden die Schüler durch die enge Kooperation mit einem örtlichen Fußballverein und der Stadt aktiv in Vereine integriert. Die Förderschule Munderkingen verbindet auf besondere Weise Fußballspiel mit kulturellen Aktivitäten. So wurde eine schuleigene Trommlergruppe gegründet, die bei Turnieren auftritt.

 

Die Zweit- und Drittplatzierten:
Drost-Rose-Realschule in Lippstadt, Freie Evangelische Hauptschule in Detmold und Anne-Frank-Schule in Hanau (gemeinsamer 3. Platz)

 


RheinFlanke gGmbH gewann in der Kategorie Sonderprojekt

Kategorie Sonderprojekt

RheinFlanke gGmbH

In der Kategorie Sonderpreis gewann die RheinFlanke gGmbH in Köln. Als gemeinnütziger Träger des Straßenfußball-Projekts "köln kickt" hat sie 2007 alle Stadtteil-Ligen zu einer Straßenfußball-Liga zusammengefasst und eine eigene Mädchen-Liga ins Leben gerufen. Über den Liga-Betrieb hinaus engagiert sie sich mit verschiedenen Projekten in Kooperation mit zahlreichen Einrichtungen und Vereinen für mehr Toleranz und die Integration von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

So wird beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Verein "Achtung! Respekt! Hilfe, die bewegt" und dem "Kölner Dozententeam" eine Qualifizierungsmaßnahme zum "Respektteamer" angeboten, bei der Jugendliche die Organisation der Liga-Spieltage erlernen und für ein tolerantes Miteinander sowie in sozialer Kompetenz und Verhaltensweisen zur Konfliktlösung sensibilisiert werden. In Kooperation mit der Agentur für Arbeit bindet RheinFlanke zudem arbeitslose Jugendliche auf Honorarbasis ein.

Die Zweit- und Drittplatzierten:
Internationaler Bund Hamburg (2. Platz),
RAA Leipzig - Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule (3. Platz)

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