Stiftungsschwerpunkte

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Auf der Frankfurter Buchmesse 2008 diskutiert Jogi Löw mit Künstlern und Autoren über Fußball in Deutschland und der Türkei.

Fußballkultur

Ein Spielbild der Vielfalt

Der Fußball ist bunt und vielfältig – so ist auch seine Kunst und Kultur. Kein Genre, das es nicht gibt in diesem Spiel: Filme, Festivals, Erzählbände, Dokumentarfilme, Lesereihen, Schülerradio, Stadtführungen, Konzerte. Von der Kinderkunst zum kritischen Theaterstück. Die Stiftung fördert lokale Initiativen in ganz Deutschland. Überregional sichtbar sind Kooperationsveranstaltungen mit Partnern wie dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut.



Sönke Wortmann spielt für die Nationalmannschaft der Autoren

Und das mit manch überraschendem Ergebnis: Bundestrainer Joachim Löw diskutiert auf der Frankfurter Buchmesse über Fußball und Integration.

Umgekehrt schnürt ein ganz besonderes Team die Schuhe: Erst kicken, dann lesen – so das Motto der deutschen Autoren-Nationalmannschaft, die mit ihren Länderspielen mithilfe von Fußball und Literatur grenzüberschreitend Brücken baut und kulturelles Verständnis fördert.

Fußballgeschichte

Mehr als Tore und Ergebnisse

1874 warf der Braunschweiger Gymnasiallehrer Konrad Koch einen aus England mitgebrachten Ball unter seine Schüler. Der Beginn des Fußballs in Deutschland. Aber noch dauerte es Jahrzehnte, bis Fußballpioniere wie Walther Bensemann das Spiel in Deutschland etablieren konnten. Durch Ausstellungen, Bücher, wissenschaftliche Studien und andere fußballhistorische Projekte arbeitet die DFB-Kulturstiftung ein gutes Jahrhundert Fußballgeschichte in Deutschland auf.



Die Ausstellung „Die ersten Elf" wirft einen Blick auf den Beginn der deutschen Länderspielgeschichte 1908

Dabei geht es weniger um Spielstände und Torschützen, sondern um die gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Bedeutungen des Spiels. Wer sich mit dem Fußball beschäftigt, lernt auch deutsche und internationale Gesellschaftsgeschichte verstehen. Vom Kaiserreich bis zur europäischen Union. Vor allem historische Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche werden gefördert.



Aus der Vergangenheit lernen – Die U 18-Nationalmannschaft besucht die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem

Fußball und Gesellschaft

Ein Beitrag zur Nachhaltigkeit

Fußball als nachhaltig verstehen heißt, seine vielfältigen Potenziale verantwortungsvoll auch für eine gerechte Gesellschaft zu nutzen. So leistet er einen Beitrag zur Erhaltung und Stärkung der freiheitlich- demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaft. Die Stiftung sucht gezielt nach Kooperationen mit Bildungs-, Jugend- und Kultureinrichtungen, um die Möglichkeiten des Fußballs im Sinne von Bildung, sozialem Lernen und der Persönlichkeitsentwicklung zu ergänzen und zu vertiefen.

Sie setzt sich ein für einen Fußball, der Werte vermittelt. Für ein Spiel, das allen Menschen offen steht, ohne Ansehen von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Glauben und sexueller Orientierung. Für Völkerverständigung und Inklusion, gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jeder Art.

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