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Dr. Theo Zwanziger in der Schule "Kunterbunt" in Duisburg © Foto: Bongarts/GettyImages |
Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hatte Anfang April 2007 beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft zu investieren. Das umfangreichste Projekt dieses Vorhabens war die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1000 Mini-Spielfeldern. Der DFB stellte für den Bau der so genannten Bolzplätze einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung, der durch Mittel aus dem UEFA-HatTrick-Programm noch aufgestockt wurde.
„So wie früher, muss der Fußball auch außerhalb des Vereins nah an die Menschen kommen. Fußballspielende Kinder und Jugendliche gehören wieder mehr in das Bild unserer Städte und Dörfer in Deutschland“, sagte DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger beim Start der Aktion.
TIPP: Das nächste Mini-Spielfeld in Ihrer Nähe finden Sie hier.
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"Mitspielen kickt!" - der DFB lädt ein zu Aktionstagen |
Die 1000 Mini-Spielfelder des DFB sind längst zu einem beliebten Treffpunkt für Kinder und Jugendliche geworden. Deshalb gab es auch in 2010 wieder in Zusammenarbeit mit Schulen und Vereinen einen Aktionstag für Kinder geben, der vom 10. bis 29. Mai 2010 auf Mini-Spielfeldern in ganz Deutschland stattgefunden hat. Motto: „Mitspielen kickt! Starke Kinder. Wahre Champions.“ Das verspricht Spaß am Fußball – und soll gerade auch bei Mädchen die Fußballbegeisterung im Hinblick auf die Frauen-WM 2011 in Deutschland fördern.
TIPP: Weitere Informationen finden Sie auf den Projektseiten des DFB unter minispielfelder.dfb.de. Zudem können Besucher eines Aktionstages im Anschluss auf www.fussball.de ihre eigenen Fotos und Videos hochladen.
Den Begriff „Mini-Spielfeld“ definiert der Deutsche Fußball-Bund als ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunstrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen.
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Mini-Spielfelder kommen gut an |
Die 1000 Plätze wurden auf die 21 DFB-Landesverbände aufgeteilt. Die Aufteilung orientierte sich an der Anzahl der gemeldeten Mannschaften pro Landesverband. Die Entscheidung über die Vergabe der einzelnen Plätze innerhalb eines Landesverbandes trafen landesweit zuständige Steuerungsgruppen.
Die Steuerungsgruppen trafen ihre Auswahl unter den Bewerbern. Bewerben konnten sich Schulträger und Schulen aller Art sowie Sportvereine, die Kooperationen mit Schulen nachweisen konnten. Das Bewerbungsverfahren lief ausschließlich onlinebasiert über die DFB-Website www.dfb.de. Bewerbungsstart war am 1. August 2007, die Phase endete am 15. November 2007.
Ziel des DFB war es, die Standorte für die Mini-Spielfelder so zu wählen, dass sie möglichst gleichmäßig innerhalb der Landesverbände, idealerweise sogar auf lokaler Ebene (Kreise), flächendeckend verteilt sind.
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Freude am Fußball - ist mit dem richtigen Sportplatz garantiert |
Im Rahmen des Projekts finanzierte der DFB alle zu erbringenden Leistungen oberhalb eines aufbereiteten Grundstücks.
Die Aufbereitung des Grundstücks, auf dem ein Mini-Spielfeld entstehen soll, musste nach Richtlinien erfolgen, die der DFB zentral vorgab. Vorleistungen an Grundstücken, die jeder Bewerber selber zu tragen hatte und die bauamtlich abgenommen werden mussten, waren erst erforderlich, nachdem ein Bewerber den Zuschlag für den Bau erhalten hatte.
Die Plätze sind vorzugsweise auf Schulgeländen entstanden. Ein wichtiges Kriterium für den Zuschlag war, dass die Mini-Spielfelder täglich für einen möglichst langen Zeitraum zugänglich sind.
Dr. Zwanziger äußert dazu: "Bei der Entscheidung über die Standorte wird auf eine regionale Streuung geachtet, wobei gerade auch Schulen in sozialen Brennpunkten durch den Bau eines Mini-Spielfeldes aufgewertet werden können. Besonders dort, wo es hohe Migrantenzahlen gibt, würden wir gerne bauen. Eine enge Abstimmung mit den Landesverbänden ist selbstverständlich.“
Im Jahr 2007 wurden in Abstimmung mit den DFB-Landesverbänden 10 bis maximal 21 Pilotplätze gebaut. Eigentlicher Baubeginn war das Frühjahr 2008. Anfang 2009 waren bereits 950 Mini-Spielfelder fertig gestellt, am 25. September 2009 konnte in Mainz das 1000. Mini-Spielfeld eingeweiht werden.
Polytan ist Projektpartner des DFB für das Projekt 1000 Mini-Spielfelder. Polytan liefert dazu das Rasen- und Bandensystem, die das 20 mal 13 Meter große Spielfeld zu einem echten Fußballfeld machen. Mehr