8. Werbung für Standort Deutschland

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Eine WM in Deutschland ist nicht nur für die Fans ein Gewinn

Große Turniere hinterlassen Spuren und Eindruck. Nicht nur sportlicher Wettkampf bleibt in Erinnerung, sondern vielmehr haben bunte stimmungsvolle Bilder einen festen Platz in den Herzen der Sportfans. Wie sonst allenfalls Besuche bedeutender Staatsmänner prägen sie das Bild einer Nation überall auf der Welt. 2006 bei der Männer-Weltmeisterschaft in Deutschland hatte der „Wohlfühlfaktor“ Fußball viele Gesichter. Europäische und solche, die weite Reisen unternahmen, um Teil eines grandiosen Sportfestes zu sein.

90 Prozent der über zwei Millionen internationalen Besucher, die in den Stadien, auf dem Public-Viewing-Plätzen und bei Freunden die WM erlebten, haben fest vor, Deutschland wieder einen Besuch abzustatten.

Viele Bundesbürger erlebten die WM als „Aufbruch“. Unbekümmerte Freude, die man teilte, mit Gästen und ausländischen Mitbürgern, weil Grenzen verschwammen. Ein „Weltereignis“ nannte es Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. „Die WM hat zu einem echten Imagegewinn im Ausland geführt. Diesen werden wir für zukünftige Kampagnen einsetzen“, so Glos. Deutschland gewann an Sympathie.

Nutzen für alle: Impulse für Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft



Von den WM-Touristen profitieren auch die Städte

Aber auch wirtschaftlich profitierte Deutschland. Rund 50.000 Arbeitsplätze, so Innenminister Wolfgang Schäuble, entstanden durch Impulse rund um die WM. 25.000, so die Schätzungen, haben auch über die WM hinaus Bestand. Rund 100 Millionen Euro Einnahmen an Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen waren alleine aus der Arbeit des Organisationskomitees zu verzeichnen. Und schließlich führten Investitionen von rund 3,7 Milliarden Euro zur spürbaren Verbesserung der Infrastruktur.

„Die WM der Frauen 2011 könnte ein ähnliches Aufbrucherlebnis sein wie die WM 2006“, sagte Schäuble. 2011 würden dabei vor allem auch mittlere und kleinere Städte profitieren, die 2006 noch etwas im Schatten der Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München standen.

Und wieder, das haben sich Bundesregierung und der DFB gleichermaßen in ihre Stammbücher geschrieben, gehört ein Höchstmaß an Umweltschutzmaßnahmen zu den zentralen Planungspunkten. 2006 setzte man neue Standards durch modernste Technik, die in enger Absprache mit Fachleuten und Umweltorganisationen eingesetzt wurde. Die WM in Deutschland war das erste derartige Großereignis, für welches das Gütesiegel „klimaneutral“ galt.

Die WM und ihre besondere Strahlkraft lockten viele Gäste an. Über eine Million Besucher blieben länger als eine Woche in Deutschland. Hotels und das Gaststättengewerbe verzeichnete wachsende Umsätze. Rund 15 Millionen WM-Fahrgäste zählte die Deutsche Bundesbahn, 200 000 Passagiere mehr als im Vorjahreszeitraum buchten Flüge bei der Lufthansa.

Die Frauen-WM 2011 würde ein ähnliches Fest werden. In kleinerem Rahmen zwar, aber auf einem Niveau, das neue Begeisterung wecken und weitere Impulse geben würde.

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