Elf Gründe für 2011
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Der Deutsche Fußball-Bund richtet die Frauen-Weltmeisterschaft 2011 aus. Den Zuschlag erhielt der DFB am 30. Oktober 2007 bei einer Sitzung des Exekutiv-Komitees des Fußball-Weltverbandes (FIFA).
Der DFB geht nun mit voller Überzeugung, denn es gibt genug Argumente, warum erneut ein Fußball-Fest in Deutschland stattfinden soll, in die Vorbereitung der WM 2011. In erster Linie spricht der Frauenfußball für sich selbst. Die Bewerbung ist eine Verbeugung vor den Leistungen der Frauen-Nationalmannschaften in den vergangenen Jahren. Immer waren sie dabei, wenn es um die Vergabe der Titel bei Welt- und Europameisterschaften ging. Deutschland ist das Land des Frauenfußballs!
Anerkennung, die auch aus dem Ausland kommt. Das sportliche Renommee zeigt sich unter anderem darin, dass es viele internationale Spielerinnen in die Bundesliga-Klubs zieht und umgekehrt deutsche Spitzenspielerinnen in internationalen Ligen Akzente setzen. Die Nationalspielerinnen verfügen über eine spürbare Vorbildfunktion: Der Mädchenfußball ist das am stärksten wachsende Segment im DFB. Durch die Ausrichtung der WM könnte dieses Potenzial weiter ausgeschöpft werden.
Aber auch die Rahmenbedingung stimmen. Im Sommer 2006 feierte die Welt eine rauschende Fußball-Party in Deutschland. Der DFB will wieder ein guter Gastgeber sein und die Welt als Freunde empfangen. Für die Wiederholung gibt es eine breite Zustimmung in allen gesellschaftsrelevanten Bereichen. Schließlich ist Deutschland durch die moderne Infrastruktur, die große Medienlandschaft oder durch die Lage im Herzen Europas prädestiniert für die Ausrichtung des Turniers.

