14.10.2009 15:43 Internationale Beziehungen
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Lob: Dr. Theo Zwanziger |
"Unsere Trainer leisten Großartiges. Im Ausland wird ihnen eine Aufmerksamkeit und Wertschätzung als Botschafter Deutschlands geschenkt, die ihnen im Inland so nicht zuteil wird. Ihre Arbeit ist ein wichtiger Beitrag des nationalen und internationalen gesellschaftlichen Engagements des DFB."
Mit diesen Worten lobte Dr. Theo Zwanziger, der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), bei einem Pressegespräch am Mittwochnachmittag im Hamburg die vielfältigen Aktivitäten deutscher Fußballtrainer im Ausland in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).
Etwa 30 Auslandsexperten des deutschen Fußballs, von denen die meisten in Afrika und Asien im Einsatz sind, treffen sich derzeit zu einem Fortbildungslehrgang in Hamburg. Ihr Sprecher Klaus Schlappner äußerte zu den gemeinsamen Zielen: "Wir haben in den vergangenen fünf Jahren viel erreicht. Früher hat jeder sein eigenes Süppchen gekocht. Heute ist die Abstimmung untereinander wesentlich effektiver und die Kooperation mit den Verbänden, bei denen sie im Einsatz sind, erheblich besser. Unsere Trainer leisten tolle Arbeit, aber es gibt immer noch etwas zu optimieren."
"Multiplikatoren des deutschen Sports"
Für den DOSB betonte Katrin Merkel: "Wir sehen das Engagement der Fußballtrainer als einen positiven Beitrag, um beim Aufbau moderner und attraktiver Strukturen im Ausland zu helfen. Sie sind für uns Multiplikatoren des deutschen Sports und darüber hinaus bei ihren Kurz- und Langzeitprojekten vor Ort bekannte und geschätzte Gesichter."
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Gruppenfoto: Teilnehmer des Fortbildungslehrgangs in Hamburg |
An der Fortbildung in Hamburg nimmt unter anderem auch Monika Staab teil. Über ihre Arbeit im Auftrag des Weltfußballverbandes FIFA äußerte die "Mutter des Erfolgs" des mehrmaligen Deutschen Frauenmeisters und Pokalsiegers 1. FFC Frankfurt: "Ich habe in zweieinhalb Jahren mehr als 30 Länder bereist und dort immer irgendwie Pionierarbeit geleistet, damit der Mädchen- und Frauenfußball gefördert wird und sich weltweit positiv entwickeln kann."
Vor wenigen Tagen erst beendete sie einen Einsatz in Bhutan. In der kommenden Woche wird sie schon wieder in den Irak reisen.
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