17.09.2009 08:35 Frauen-Bundesliga
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Zurück im Liga-Alltag: die Europameisterinnen |
Noch vor wenigen Tagen sorgten sie bei der EURO in Finnland für Begeisterungsstürme: Die Spielerinnen der Frauen-Nationalmannschaft fesselten mit dem Gewinn ihres siebten EM-Titels nicht nur das Publikum vor Ort im Stadion, sondern auch die Fans vor den Fernsehschirmen. 7,47 Millionen Zuschauer verfolgten das Finale gegen England, in dem das Team von DFB-Trainerin Silvia Neid 6:2 gewann. Die Party ging nur einen Tag später bei einem mitreißenden Empfang auf dem Frankfurter Römerberg vor mehr als 8000 begeisterten Fans weiter.
Jetzt können die Zuschauer ihre EM-Heldinnen endlich live und hautnah erleben. Am Sonntag beginnt die neue Saison in der Frauen-Bundesliga. Mit dabei: Die Europameisterinnen, die mittlerweile wieder in ihre Vereine zurückgekehrt sind. Zur Saisonpremiere stehen sechs Begegnungen auf dem Programm und allein in fünf Partien laufen jene Nationalspielerinnen mit auf, die mit herausragenden Leistungen in Finnland für unvergessliche Momente sorgten.
Treffen der Stars in den Bundesliga-Stadien
Der Hamburger SV trifft am Sonntag (11 Uhr) mit Shooting-Star Kim Kulig auf den UEFA-Cupsieger und Pokalsieger FCR 2001 Duisburg, für den EM-Torschützenkönigin Inka Grings, Linda Bresonik, Annike Krahn, Simone Laudehr und Ursula Holl auflaufen. Ein Treffen der EURO-Heldinnen steht auch in der Begegnung des VfL Wolfsburg gegen den 1. FFC Frankfurt (Sonntag, 14 Uhr) an. Für die Wolfsburgerin Martina Müller gibt es ein Wiedersehen mit Birgit Prinz, Saskia Bartusiak, Nadine Angerer und Kerstin Garefrekes. Ebenfalls fünf Europameisterin sind in der Partie des 1. FFC Turbine Potsdam beim Aufsteiger 1. FC Saarbrücken (Sonntag, 14 Uhr) zu sehen: Babett Peter, Bianca Schmidt, Lira Bajramaj, Jennifer Zietz und Anja Mittag spielen für den Deutschen Meister aus Brandenburg.
Und das Aufgebot der Stars geht weiter: Der SC Bad Neuenahr bestreitet mit Celia Okoyino da Mbabi sein Auftaktspiel bei TeBe Berlin (Sonntag, 14 Uhr), Bayern München empfängt mit Melanie Behringer am Sonntag (11 Uhr) die SG Essen-Schönebeck, bei der Lisa Weiß zwischen den Pfosten steht. Einzig in der Partie des SC Freiburg gegen FF USV Jena (Sonntag, 11 Uhr) sind keine Europameisterinnen am Start. Dennoch gilt auch hier: Ob Norden, Süden, Osten oder Westen die Liga des Welt- und Europameisters hat einiges zu bieten.
Vereine erhoffen sich Rückenwind
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Treffsicher: EM-Torschützenkönigin Inka Grings |
Die Bundesliga-Vereine wollen die Euphorie rund um die Europameisterinnen dann auch für sich nutzen. „Wir freuen uns, dass es nun endlich wieder losgeht. Ich bin sicher, dass der EM-Gewinn auch für die Bundesliga einen weiteren Schub bringt“, bekräftigt Siegfried Dietrich, der Manager des 1. FFC Frankfurt.
Und Jennifer Zietz, Spielführerin des Deutschen Meisters 1. FFC Turbine Potsdam ist sich sicher: „Ich denke, dass die Leute neugierig geworden sind. Alle wollen jetzt die Europameisterinnen sehen. Von daher ist es optimal, dass nicht so eine lange Pause zwischen EURO und Saisonauftakt liegt. Das bietet den Vereinen auch gute Werbemöglichkeiten.“
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