20.02.2009 16:36 DFB-Bundestag 2009 DFB.DE EXKLUSIV
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DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger |
Die Verabschiedung des neuen Grundlagenvertrages mit dem Ligaverband und die Entscheidung über den Standort des deutschen Fußball-Museums sind Tagesordnungspunkte eines außerordentlichen Bundestages des Deutschen Fußball-Bundes. "Da es sich um zwei Themen von weitreichender Bedeutung handelt, sollen unsere Delegierten umfassend informiert werden, ehe sie ihr Votum abgeben“, erklärte nach dem Beschluss des DFB-Präsidiums auf seiner Sitzung am Freitag in Frankfurt am Main Dr. Theo Zwanziger. Der DFB-Bundestag findet am 24. April 2009 in Düsseldorf statt.
Die Verlängerung des bis 30. Juni 2009 gültigen Grundlagenvertrages soll um weitere drei Jahre erfolgen. Über dieses Vertragswerk werden die wechselseitigen Rechte und Pflichten zwischen dem DFB und dem Ligaverband geregelt. Dr. Theo Zwanziger äußert hierzu: „Es ist uns wichtig, dass diese Entscheidung, die für den deutschen Fußball mit all seinen Facetten von enormer Bedeutung ist, auf eine breite Basis gestellt wird. Die Delegierten sollen sich eingehend informieren können und dann entscheiden. Ich bin fest davon überzeugt, dass das seit 2001 praktizierte Zusammenwirken von Profi- und Amateurfußball sowie von gemeinnütziger und gesellschaftlicher Arbeit im internationalen Vergleich beispielhaft ist. Natürlich gibt es immer wieder Veränderungsprozesse, die es nach nunmehr acht Jahren aufzunehmen und zu bewerten gilt. Für das Miteinander indes gibt es keine bessere Alternative.“
Fußballmuseum: Ruhrgebiet ist der große Gewinner
Als möglicher Standort für ein deutsches Fußballmuseum hatten sich beim DFB zunächst 14 deutsche Städte beworben. Im Mai 2007 traf das Präsidium dann die Vorentscheidung, das Museum in Nordrhein-Westfalen einzurichten – als Dankeschön an diese Region mit großer Fußball-Tradition und Vereinen, die den DFB sehr geprägt haben. Im November 2008 folgte der Beschluss, den Kreis der Bewerber auf Dortmund und Gelsenkirchen zu reduzieren, weil Köln und Oberhausen die in der Ausschreibung geforderten Bedingungen nicht komplett erfüllt hatten. Die Gesamtkosten werden sich auf etwa 30 Millionen. Euro belaufen. Hier wird sich der DFB neben dem zu erwartenden Engagement des Landes Nordrhein-Westfalen mit bis zu zehn Millionen Euro beteiligen. Diese Summe stammt aus den WM-Erträgen des DFB und ist im Einvernehmen mit der FIFA zweckgebunden für die Einrichtung eines Museums einzusetzen.
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Entscheidung zum Standort des deutschen Fußball-Museums steht an |
Der für das Museums-Projekt zuständige DFB-Schatzmeister Horst R. Schmidt informierte das Präsidium ausführlich über seine Gespräche mit den beiden Bewerbern Dortmund und Gelsenkirchen. Schmidt betonte unter anderem: "Beide Städte haben interessante und eindrucksvolle Konzepte vorgelegt. Diese sollen nun den Delegierten des Bundestages vorgestellt werden. Wie auch immer die Museums-Entscheidung ausfallen wird: Der große Gewinner wird das Ruhrgebiet sein, das eine richtige Attraktion erhalten wird.“
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Fußball-Museum |