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21.04.2007 16:30 Freizeit- und Breitensport

FV Eppelborn gewinnt den DFB-Futsal-Cup 2007

Jubel beim Sieger FV Eppelborn  © Bongarts/GettyImages
Jubel beim Sieger FV Eppelborn

Der FV Eppelborn hat den DFB-Futsal-Cup 2007 gewonnen, den der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag und am Samstag in Heidenheim veranstaltete. Im Endspiel setzten sich die Eppelborner 6:4 gegen VfV Borussia Hildesheim durch.

Rang drei sicherten sich die MSC Strandkaiser Krefeld mit einem 7:6 nach Sechs-Meter-Schießen gegen die Gastgeber vom Team Heidenheim. Im Halbfinale hatte sich Eppelborn 3:2 gegen Krefeld durchgesetzt, Hildesheim behielt mit 6:1 gegen das Team Heidenheim die Oberhand.

Bei der zweiten Auflage der vom Württembergischen Fußball-Verband (WFV) ausgerichteten Meisterschaft im Futsal, der offiziellen Hallenfußball-Variante des Weltverbandes FIFA, zählten DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt, Karl-Josef Tanas, DFB-Vizepräsident für Freizeit- und Breitensport, und Josef Bowinkelmann, DFB-Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Ausschusses für Freizeit- und Breitensport, zu den Gästen in der Karl-Rau-Halle.

„Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr in Göttingen hat Futsal hierzulande einen Aufschwung erfahren“, so DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger. „Dies drückt sich unter anderem in der gestiegenen Zahl der Bewerber aus, die sich für den DFB-Futsal-Cup 2007 qualifizieren wollten. Nicht zuletzt deshalb hat der DFB beschlossen, das Teilnehmerfeld um zwei Teams auf insgesamt zehn Mannschaften zu erhöhen.“

Gleich drei Teilnehmer davon stellte der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband (WFLV): Als Titelverteidiger war der UFC Münster, der 2006 auch am UEFA-Futsal-Cup teilnahm, in Gruppe A gesetzt und traf dort auf VfV Borussia Hildesheim, das Futsal-Team Neuenhagen, den 1. MKFC Karlsruhe und den FV Eppelborn. Die beiden anderen Vertreter des WFLV, der MSC Strandkaiser Krefeld und die Futsal-Panther Münster, spielten in Gruppe B gegen den SC Persia Hamburg, den FV Bad Vilbel sowie das als Gastgeber gesetzte Team Heidenheim. Es galten die FIFA-Regeln. Die Spieldauer betrug 20 Minuten, ab Halbfinale zweimal 15 Minuten.

Szene aus dem Finalezwischen Eppelborn und Hildesheim  © Bongarts/GettyImages
Szene aus dem Finale
zwischen Eppelborn und Hildesheim

Der Deutsche Fußball-Bund bemüht sich seit geraumer Zeit, Futsal einen höheren Stellenwert zu verschaffen, damit dessen Image genauso gut wird, wie es in Ländern wie Brasilien, Italien oder Spanien bereits länger ist. „Seit 2001 setzt sich der DFB auf Anregung der FIFA und der Europäischen Fußball-Union UEFA verstärkt mit der Thematik auseinander“, sagt Zwanziger. „In den meisten UEFA-Mitgliedsverbänden gibt es landesweit eine Futsal-Liga – mittel- bis langfristig soll dies auch bei uns realisiert werden. Dazu ist es unerlässlich, kontinuierlich die notwendigen Strukturen aufzubauen.“

Der offizielle DFB-Futsal-Cup ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung, viele weitere – auch im Nachwuchsbereich – sollen folgen. Ein Anfang wurde hier mit dem DFB-Futsal-Cup für C-Junioren gemacht, der Anfang April erstmals mit Erfolg in Bergkamen ausgetragen wurde. Einen Aufschwung habe die im Bereich des DFB noch recht junge Sportart verdient, denn sie vereine die Schulung technischer Fertigkeiten mit dem Fairplay-Gedanken auf ideale Weise, so der DFB-Präsident. „Viele brasilianische Topstars wie Ronaldo, Ronaldinho oder Robinho haben in jungen Jahren schon Futsal gespielt und so den Grundstein für ihre großen Karrieren gelegt – ihnen nachzueifern, dürfte für jeden Fußballer ein Anreiz sein.“

Weitere Informationen zum DFB-Futsal-Cup und alle Ergebnisse finden Sie hier.


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