Trophäe

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Den ersten DFB-Pokal der Frauen durfte 1981 - ebenso wie im Folgejahr - die SSG Bergisch Gladbach in Empfang nehmen. Die damalige Trophäe war eine aus 925er Silber gefertigte Dokumentenrolle mit einem Loorbeerzweig, auf deren Rückseite die Namen der Siegermannschaften eingraviert waren.

1994 wurde vom Rodenbacher Goldschmied und Designer Adolf Kunesch, der auch schon die Dokumentenrolle geschaffen hatte, ein neuer Entwurf gefertigt. Diese Trophäe war etwa 45 Zentimeter hoch und hatte ein Fassungsvermögen von circa vier Litern. Das Gewicht lag bei rund drei Kilogramm.

2010 wurde erstmals eine neue Trophäe verliehen, die von Thomas Hug von der Design Agentur Hug & Dorfmüller aus Luzern kreiert wurde. Sie ist 60 Zentimeter hoch, 11 Kilogramm schwer und steht auf einem abgestuften Sockel, der die Vereinsnamen der bisherigen Pokalsieger trägt. Auf ihrer Spitze thront ein Ball, auf dem das mit Emaille eingelegte DFB-Logo zu sehen ist. Die starke Taillierung und die nach oben strebenden Linien, die sich über den Ball fortsetzen, unterstützen den sportlichen, femininen und dynamischen Eindruck.

Produziert wurde der aus Messing gefertigte und versilberte Pokal von G.D.E. Bertoni in Mailand, wo unter anderem schon die Pokale für die WM, die Champions League und den UEFA-Cup der Männer produziert wurden. Außerdem fertigten die Italiener die Siegertrophäe für die Champions League der Frauen an. Der materielle Wert beträgt rund 30.000 Euro, der ideelle Wert liegt jedoch viel höher - gehört der Sieg im DFB-Pokal doch nach der Meisterschaft zum begehrtesten Titel im deutschen Frauenfußball.

Der DFB-Pokal der Frauen

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