Kader

Andreas Hinkel

Position: Abwehr
Geboren am: 26.03.1982
Größe: 1,83 m
Gewicht: 74 kg
Verein: VfB Stuttgart
Länderspieldebüt: 30. April 2003 in Bremen gegen Serbien und Montenegro (1:0)
Position: Abwehr
&copy Bongarts

 
Sein Weg führte kontinuierlich nach oben
 
Als Kind wollte Andreas Hinkel so sein wie Supermann. Das ist ihm zwar auch mit 22 Jahren noch nicht gelungen, aber zu einem Super-Fußballer hat sich der gebürtige Backnanger allemal entwickelt. Seit über drei Jahren ist er in der Bundesliga beim VfB Stuttgart eine feste Größe auf der rechten Seite der Viererkette. Seit dem 30. April 2003 gehört Hinkel außerdem zum Kreis der Nationalmannschaft. Beim 1:0 in Bremen gegen Serbien-Montenegro feierte der VfB-Profi sein Länderspiel-Debüt.

Welche Wertschätzung der Schwabe inzwischen bei Rudi Völler genießt, zeigte vor der EM die Tatsache, dass Hinkel trotz Bänderverletzung im Sprunggelenk immer auf der Rechnung stand. Obwohl der 22-Jährige beim Länderspiel in Rumänien Ende April nicht spielen konnte, lud der Teamchef den Abwehrspieler vor dem Abflug zu einem Kurzaufenthalt ins Mannschaftsquartier nach Frankfurt ein, "um ihn zu zeigen, dass er dazugehört".

Die Entwicklung des wendigen und technisch versierten Abwehrspielers machte auch die Konkurrenz aufmerksam. Ein wochenlanger Poker mit Schalke 04 hielt im vergangenen Jahr die Fans im Schwabenland in Atem, ehe Hinkel seinen Vertrag beim VfB bis 2007 verlängerte.

Mit fünf Jahren begann Hinkel beim TSV Leutenbach mit seinem Hobby, das er heute zum Beruf gemacht hat. Unter anderem wurde er auch von seinem Vater trainiert. 1992 folgte dann der Wechsel zum VfB Stuttgart. In seiner ersten Saison in der D-2 kam Hinkel allerdings kaum zum Einsatz. Heute erinnert er sich: "Da stellte ich mir schon die Frage, ob dies die richtige Entscheidung war." Sie war es.

Über Einsätze in diversen Junioren-Nationalmannschaften gelang dem gelernten Groß- und Außenhandelskaufmann, der 1999 mit seiner Mannschaft deutscher B-Jugendmeister wurde, der Sprung in den Profikader des VfB. Trainer Ralf Rangnick setzte ihn am 18. Februar 2001 erstmals in der Bundesliga ein. Die Ziele sind für den Basketballfan, für den Michael Jordan der größte Sportler aller Zeiten ist, inzwischen größer geworden. Die EM in Portugal ist der nächste Schritt seines kontinuierlich nach oben weisenden Lebensweges.