Thomas Schneider

Thomas Schneider wird am 24. November 1972 in Rheinhausen geboren. Seine Fußballkarriere beginnt er bei der TSV Höfingen, ehe er im Alter von zehn Jahren zum benachbarten VfB Stuttgart wechselt. Dort gewinnt er mit den A-Junioren zweimal den deutschen Meistertitel. Nach ersten Einsätzen in der damals drittklassigen Oberliga für die Amateurauswahl des VfB beruft ihn Trainer Christoph Daum 1991 in den Profikader.

Bis 2003 absolviert Schneider 133 Spiele für den VfB, 1992 wird er Deutscher Meister, 1997 gewinnt er den DFB-Pokal unter Trainer Joachim Löw. 1998 erreicht er mit dem VfB das Endspiel des Europapokals der Pokalsieger gegen den FC Chelsea. In 13 Jahren in Stuttgart schießt er in 133 Spielen sieben Tore und wird dreimal in die deutsche Nationalmannschaft nominiert. 2003 wechselt Schneider zu Hannover 96, wo er zwei Jahre später seine aktive Laufbahn beendet.

Nach dem Karriereende wird er Trainer beim FC Dingolfing. Im Jahr 2011 kehrt er als Coach zum VfB Stuttgart zurück. Zwei Jahre ist Schneider für die U 17 verantwortlich, 2012 wird er mit den B-Junioren Deutscher Vizemeister, ein Jahr später Deutscher Meister. Im August 2013 wird er als Nachfolger von Bruno Labbadia zum Cheftrainer der Profimannschaft befördert. Seit September 2014 betreut er die Nationalmannschaft als Assistent an der Seite von Joachim Löw.