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Oliver Bierhoff

Oliver Bierhoff wird am 1. Mai 1968 in Karlsruhe geboren. Er wächst in Essen auf und spielt für die SG 99/06 und ETB Schwarz-Weiß; 1985 wechselt er zu Bayer Uerdingen und wird mit der A-Jugend 1987 Deutscher Meister. 1986/87 bestreitet er für Bayer seine ersten 19 Bundesligaspiele – danach stürmt er für den Hamburger SV und Borussia Mönchengladbach. 1990 wechselt der Mittelstürmer ins Ausland und wird zum Torjäger in Österreich (Austria Salzburg) und Italien, wo er von 1991 bis 2003 für Ascoli, Udine, AC Mailand und Chievo Verona spielt. 1998 wird er in Italien Torschützenkönig (27 Treffer) und Fußballer des Jahres.

Unter Berti Vogts wird Bierhoff 1996 Nationalspieler und Teilnehmer an der EM in England. Im Finale erzielt er zwei Tore und dreht das Spiel. Sein 2:1 gegen die Tschechen geht als erstes Golden Goal in die Fußball-Geschichte ein. Das WM-Finale 2002 ist sein 70. und letztes Länderspiel (bei 37 Toren). Seit 29. Juli 2004 ist Bierhoff Manager der Nationalmannschaft.