Club der Nationalspieler

Ein außergewöhnliches Jubiläum stand für den DFB am 5. April 2008 an: Vor genau 100 Jahren fand in Basel gegen die Schweiz das erste Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft statt. Diesen Festtag nahm der Deutsche Fußball-Bund zum Anlass einer besonderen Vereinsgründung: Er rief in Frankfurt am Main den Club der Nationalspieler (CdN) ins Leben.

„Einen sehr grossen Anteil am heutigen sportlichen und gesellschaftlichen Stellenwert des DFB haben unsere Nationalspieler, vor deren Leistungen und Erfolgen ich großen Respekt habe. Mit dem Club der Nationalspieler möchten wir uns bei allen bedanken, die in den vergangenen 100 Jahren unsere Nationalmannschaft geprägt haben, und ihnen unsere Wertschätzung ausdrücken“, sagte der damalige DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger bei der Gründungsfeier in Frankfurt am Main.

Wolfgang Niersbach, damals DFB-Generalsekretär und der Initiator dieser hochkarätigen Allianz, nannte ein weiteres Motiv für die Club-Gründung: „Dem DFB und mir persönlich ist es ein ehrliches Anliegen, ständig und regelmäßig Kontakt zu halten mit jenem Personenkreis, der mit seinen sportlichen Leistungen den deutschen Fußball und das weltweit hohe Ansehen unseres Verbandes ganz entscheidend beeinflusst hat.“

Regelmäßig Kontakt hält dieser Personenkreis seitdem beim alljährlichen CdN-Jahrestreffen, das im Rahmen eines attraktiven Länderspiels stattfindet. Nach Dortmund im Gründungsjahr 2008, Hamburg, Berlin, Stuttgart und Frankfurt fand diese Mitgliederversammlung im September 2013 beim WM-Qualifikationsspiel gegen Österreich in München schon zum sechsten Mal statt. Und wie zuvor war auch dieses Zusammentreffen ein bei den Teilnehmern hochwillkommenes Forum zum Wiedersehen – begleitet von einer neuen Rekordbeteiligung. Mehr als 250 Stars von gestern und vorgestern, die zusammen über 4.400 Länderspiele aufweisen, waren mit einer Begleitperson gekommen und gestalteten das Who‘s who des deutschen Fußballs abermals zu einem harmonischen Familientreffen.